Verzögerung durch witterungsbedingte Zwangspause wird aufgeholt

Das Glasfasernetz von hallewestfalen.net geht planmäßig im Sommer in Betrieb

Trotz der mehrwöchigen Zwangspause durch den heftigen Wintereinbruch im ersten Quartal des Jahres, geht das vom Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW-Wirtschaftsministerium geförderte Glasfasernetz in den ländlichen Teilen Halles planmäßig ab Ende Juli 2021 in Betrieb. Der Baustart war um sieben Monate verschoben worden, weil die Bewilligung der Fördermittel länger gedauert hatte als erwartet. Inzwischen sind die Tiefbauarbeiten für die insgesamt 137 Kilometer lange Rohrtrasse, inklusive der Verbindungswege zwischen den POP-Gebäuden, bis auf kleine Ausnahmen abgeschlossen. Auch die 40 Netzverteilerschränke (NVt) sind fast alle aufgestellt und angeschlossen. 801 Gebäude sind bereits mit Abschlusspunkten (APL) ausgerüstet, bis Ende Mai werden die letzten 20 APL installiert. Alle an das neue Glasfasernetz angeschlossenen Haushalte werden voraussichtlich ab Mai 2021 vom Netzpächter Telekom im Rahmen der Vorvermarktung über die Vertragsangebote informiert. Den genauen Buchungsbeginn werden die hallewestfalen.net GmbH und Telekom noch mitteilen.

„Durch die extreme Kälte und den vielen Schnee Anfang Februar mussten die Tiefbauarbeiten fast drei Wochen pausieren“, berichtet Lothar Jung, von der Rodenberger BIB TECH GmbH, der die Bauarbeiten koordiniert. „Unsere Baufirmen holen die verlorene Bauzeit allerdings wieder auf und werden den Ausbau wie geplant spätestens Ende Juli abschließen.“ Bis Anfang Juni sollen alle Kabel eingeblasen sein, bis Mitte Juni montiert und mit den Anschlusspunkten verbunden. „Von den insgesamt 40 NVts fehlen jetzt nur noch zwei. Bei denen mussten wir die Standorte aufgrund des Kreisstraßen-Neubaus an den Kreisverkehren Hengeberg/Grüner Weg und Hengeberg/Ascheloher Weg/Teichstraße neu planen.“ Derzeit warte die hallewestfalen.net GmbH noch auf die Standortgenehmigung durch den Kreis Gütersloh.

Kleinere Restarbeiten gebe es außerdem im Bereich Kölkebecker Straße am Abzweig Tiegstraße bis Keimstrasse. „Da mussten wir eine etwa 800 Meter lange Rohrstrecke wegen der Naturschutz-Vorgaben nachträglich umplanen“, erläutert Jung. „Weil wir hier im Feuchtgebiet graben und Wasser abpumpen müssen, werden wir die Rohrleitung hier erst im Mai verlegen.“ Auf die Inbetriebnahme des Glasfasernetzes habe das jedoch keine Auswirkungen, weil das Teilstück zu den redundanten Ersatzleitungen gehöre. „Solche Querverbindungen haben wir eingeplant, um die Funktionssicherheit des Glasfasernetzes auch bei Störungen zu gewährleisten.“ Bei Beschädigung der Leitung oder anderen Störungen könne das Signal so einfach kurzfristig über die Redundanzstrecke umgeleitet werden.

Für den Anschluss des Glasfasernetzes der hallewestfalen.net GmbH an das Telekom-Netz sei nun der Netzpächter Telekom gefragt. „Die Telekom speist ihr Signal über die POP-Stationen in Halle Nord und in Künsebeck ein“, erklärt Jung. „Hier haben sich die erforderlichen Tiefbauarbeiten durch die Witterung verzögert, sollten aber bis Ende April abgeschlossen sein.“ Die Montage der Leitungen plane die Telekom bis Ende Mai.

„Mit den rund 820 neuen Gebäudeanschlüssen – deutlich mehr als ursprünglich geplant – versorgen wir ab Juli etwa 1.200 Wohneinheiten in den ländlichen Teilen Halles mit schnellem Glasfasernetz“, freut sich Johannes Wiese, einer der beiden Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH. Für eine spätere Ausbaustufe seien außerdem Anschlüsse für 300 weitere Gebäude beim Bau der Trasse vorsorglich mitverlegt worden. „Die dürfen aber erst angeschlossen werden, wenn die Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s durch die Fördermittelgeber erweitert wird.“

Die Adressen der angeschlossenen Haushalte habe die hallewestfalen.net GmbH der Telekom bereits zur Verfügung gestellt. „Sie werden dort gerade in das Kundensystem eingepflegt“, berichtet Wiese. „Die neu angeschlossenen Haushalte werden voraussichtlich ab Mai im Rahmen der Vorvermarktung von der Telekom über die Vertragsangebote informiert. Sobald die Anschlüsse im Telekom-System buchbar sind, können die Aufträge erteilt werden.“ Falls im Haus des Kunden eine Verkabelung vom Glasfaserhausanschluss (APL) bis zum gewünschten Standort des Routers erforderlich sei, übernehme die Telekom das bis zu einer Länge von 20 Metern kostenlos.

„Das Glasfasernetz nehmen wir gemeinsam mit der Telekom in Betrieb.“ Dafür müssten zunächst alle Leitungstrassen ‚beleuchtet‘ und durchgemessen werden. „Wenn alles planmäßig läuft, ist das neue Netz ab Ende Juli betriebsbereit“, freut sich Wiese. „Dann werden die neuen Glasfaser-Anschlüsse aktiviert und die Kunden können in Lichtgeschwindigkeit surfen.“

Auskünfte über die Lage der Glasfaserleitungen im neuen Netz können beim Planungsdienstleister IEBL Ingenieurbüro Werle Trammer GbR eingeholt werden. „Die vollständigen Daten zum Verlauf unseres Netzes werden derzeit erfasst und digitalisiert“, berichtet Jochen Strickmann, ebenfalls Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH. „Ab dem Herbst stehen die Planungsauskünfte dann über die Internetseite www.aliz.de bei IEBL zur Verfügung.“

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) stellt die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereit, wo die Bandbreite unter 30 Mbit/s liegt und private Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Im Rahmen des Projekts werden auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 820 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.200 Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Bereich mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus richtet die hallewestfalen.net GmbH insgesamt 26 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen ein. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

 


Am Anschlusspunkt Linientechnik (APl) im Gebäude endet das Glasfasernetz
der hallewestfalen.net GmbH. Die hausinterne Verbindung übernimmt
Netzpächter Telekom.

 

 

In den Netzverteiler-Schränken (NVt), wie diesem am Standort Zum Niederdorf /
Fischweg bei der Bushaltestelle, werden die einzelnen Glasfasern im
Lichtbogen-Schweißverfahren mit den jeweiligen Hausanschlüssen verbunden.

 

Wie hier in Hörste werden in den POP-Stationen die Glasfaserkabel mit
sogenanntem Pigtail abgeschlossen. Von hier aus leiten die Glasfasern
das Signal dann über einen NVt bis hin zum API im angeschlossenen Gebäude.

 

Mittlerweile sind an den POP-Stationen auch die Arbeiten
an den Außenanlagen abgeschlossen – einschließlich der Umpflasterung.

Fotos: hallewestfalen.net GmbH / L. Jung



 

Corona- und wetterbedingten Rückstand beim Ausbau nahezu aufgeholt

Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz von hallewestfalen.net GmbH bis Ende Januar abgeschlossen.

Den schlechten Wetterverhältnissen im Frühjahr und der Corona-Krise zum Trotz, ist der Aufbau des vom Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW-Wirtschaftsministerium geförderten Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles 2020 insgesamt gut vorangekommen. Nach einem um sechs Monate verspätetem Baubeginn, konnte der Rückstand bei den Bauarbeiten bis Ende 2020 zum großen Teil aufgeholt werden. 130 Kilometer Rohrtrasse sind bereits verlegt. Nach letzten Restarbeiten von insgesamt rund vier Kilometern Hauptrasse und etwa 50 Hausanschlüssen sollen die Tiefbauarbeiten bis Ende Januar abgeschlossen sein.

Das eigentliche Glasfaserkabel wird bereits seit September in die Rohrsysteme eingeblasen. „Hier ist inzwischen ein gutes Drittel erledigt“, berichtet Lothar Jung von der Rodenberger BIB TECH GmbH, der die Bauarbeiten koordiniert. „Bis Ende März werden die einzelnen Glasfasern dann mit einem Lichtbogen-Schweiß-Verfahren verbunden.“ Von den insgesamt rund 800 eingeplanten Gebäuden seien mittlerweile bereits 750 mit Abschlusspunkten in den Häusern ausgerüstet.

Alle fünf Zentralen Stationen (POP) zur Verbindung des Netzes von hallewestfalen.net GmbH mit dem Telekom-Netz seien bereits aufgestellt. „Derzeit werden hier die Außenanlagen gestaltet.“ Auch die Tiefbauarbeiten für die Verbindungswege vom Telekom-Netz zu den POP-Stationen der hallewestfalen.net GmbH in Halle Nord und in Künsebeck sind bereits abgeschlossen. „Die Telekom will die hier erforderlichen Leitungen im ersten Quartal 2021 installieren“, berichtet Jung. Auch bei der Installation der insgesamt 40 Netz-Verteilerschränke (NVt) sei das Projekt gut vorangekommen. „Hier sind bereits 30 NVts an den Straßen gebaut.“ Je nach Witterung werde bis Ende März das Einblasen der Kabel und die dazugehörigen Montagearbeiten beendet sein.

„Wir sind froh, dass wir einen großen Teil der durch die starken Regenfälle im Frühjahr und die Corona-Pandemie bedingten Verzögerungen wieder aufholen konnten“, sagt Johannes Wiese, Geschäftsführer von hallewestfalen.net GmbH. „Die von uns beantragte Bauzeitverlängerung bis Ende Juli ist genehmigt und bis dahin soll das Netz dann auch in Betrieb gehen.“ Voraussichtlich ab Ende März hätten die Kunden die Möglichkeit, bei der Telekom oder anderen kooperierenden Internet-Anbietern die Umstellung auf den neuen Glasfaser-Anschlusspunkt und die gewünschten Leistungen zu beauftragen.

Förderung

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) stellt die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereit, wo die Bandbreite unter 30 Mbit/s liegt und private Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Im Rahmen des Projekts werden auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 800 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.000 Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Bereich mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus richtet die hallewestfalen.net GmbH insgesamt 26 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen ein. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

 

Person sitzt vor einer Kabelrolle
Bis zu acht Kilometer Glasfaserkabel werden von den einzelnen POP-Stationen aus in das Rohrsystem zu den Netzverteilern (NVt) eingeblasen. Von diesen führt dann jeweils ein separates Rohr mit Glasfaserkabel zu den Anschlusspunk-ten in den Häusern (APL). Markus Müller vom Bauunternehmen SPIE SAG GmbH aus Wallenhorst überwacht hier das Einblasen der Kabel durch Druckluft.
Druckluftmaschine
Da die Druckluftmaschine jeweils maximal zwei Kilometer Trassenlänge einbläst, wird das das Kabel an den Baugruben auf der Strecke zwischengelagert.
Netzverteiler Schränke
In den Netzverteiler-Schränken (NVt), werden die einzelnen Glasfasern den je-weiligen Hausanschlüssen per Lichtbogen-Schweiß-Verfahren zugeordnet.
POP Station
Rund um die POP-Station in Kölkebeck ist die Außenanlage bereits mit Eichen und einer Sichtschutzhecke bepflanzt.

Fotos: hallewestfalen.net GmbH / Lothar Jung

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Glasfasernetz von hallewestfalen.net soll bis Mitte 2021 in Betrieb gehen

Die Glasfasern werden eingeblasen

Der Aufbau des vom Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW-Wirtschaftsministerium geförderten Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles geht weiterhin gut voran. Mit gut 115 Kilometern verlegten Rohrtrassen sind die Tiefbauarbeiten inzwischen zu etwa 80 Prozent abgeschlossen. Rund 70 Prozent der Hausanschlüsse sind angelegt und alle fünf POP-Stationen aufgestellt. Die offizielle Bauaußenprüfung durch den Projektträger des Bundesförderprogramms Breitband, atene Kom GmbH, hat das Projekt bereits im Juli ohne Beanstandungen durchlaufen.

„Mit den beiden längsten Trassen, in den Losen drei und vier in Hörste und Kölkebeck, sind wir so gut wie fertig“, berichtet Lothar Jung von der Rodenberger BIB TECH GmbH, der die Bauarbeiten koordiniert. Zunächst seien allerdings nur die Rohre verlegt worden, in die ab Ende September dann die Glasfaserkabel eingeblasen werden. „Das kann schon mal durch die Druckluftkompressoren etwas lauter werden“, kündigt der Bauleiter an. Sobald die Kabel bis zu den Hausanschlüssen liegen, werden dort die Übergabeanschlüsse (APL) installiert, an denen das Netz von hallewestfalen.net endet. „An dieser Stelle ist übrigens eine 220-Volt-Steckdose erforderlich, um später den Router des Internetanbieters zu betreiben“, erklärt Jung. „Nach der Inbetriebnahme des Netzes im Frühjahr 2021 können die Gebäudebesitzer dann bei der künftigen Netzpächterin Deutsche Telekom AG oder anderen Internetdienstleistern die Umstellung auf den neuen Glasfaser-Anschlusspunkt beauftragen.“

Von den rund 750 an das Netz angeschlossenen Gebäuden laufen die Leitungen bei insgesamt 48 Kabelverteilerschränken (KVZ) zusammen und von da aus zu den Gebietsverteilstationen. An diesen sogenannten „Points of Presence“ (POP) wird das Netz der hallewestfalen.net GmbH mit dem Netz der Telekom verbunden. Die insgesamt fünf POP-Stationen in Hörste, Kölkebeck, Künsebeck sowie Halle Nord und Süd sind alle bereits aufgestellt und betriebsbereit. „Nun werden die Außenanlagen um die garagengroßen Stationen geplant und gestaltet“, kündigt Jung an. Derzeit steht bei ihm der Anschluss der insgesamt 15 Schulen im Haller Stadtgebiet auf dem Plan. In den Losen Halle Nord und Halle Stadt werden hier in den nächsten Wochen die Rohrleitungen verlegt. „Dafür graben wir uns gerade von Künsebeck aus, unter der B68 durch in Richtung Halle Nord.“

Wegen der Verzögerungen durch Überschwemmungen im Frühjahr und die Corona-Pandemie hat die hallewestfalen.net für das Projekt eine Bauzeitverlängerung bis Juli 2021 beantragt. „Zum Jahresende wollen wir alle Kabel eingeblasen und bis März die Montagearbeiten abgeschlossen haben – wenn der Winter nicht zu streng wird“, erläutert Jung. Die Inbetriebnahme des Netzes sei für Mai 2021 geplant. „Deshalb können die angeschlossenen Haller eine Umstellung auf die neuen Dienste erst im kommenden Frühjahr beantragen.“

„Nicht nur für die Haller Unternehmen, auch für Schulen und Privathaushalte ist eine leistungsfähige Internet-Infrastruktur heute unverzichtbar“, betont Johannes Wiese, der zusammen mit Jochen Strieckmann als Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH fungiert. Das sei besonders in den vergangenen Pandemie-Monaten mehr als deutlich geworden. „Home-Schooling und Home-Office sind nun mal mit langsamen Internet-Verbindungen nur schwerlich möglich.“ Er freue sich deshalb, dass im kommenden Jahr alle Haller Haushalte, die mit weniger als 30 Mbit/s versorgt sind, an das neue Glasfasernetz der hallewestfalen.net angeschlossen sein werden.

Förderung

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) soll die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereitstellen, wo die Bandbreite unter 30 Mbit/s liegt und private Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Im Rahmen des Projekts werden auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 750 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.000 Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Bereich mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus richtet die hallewestfalen.net GmbH insgesamt 15 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen ein. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

POP Station mit Kran
Die POP-Station Halle Süd wurde an der Wasserwerkstr 1 errichtet.

 

Maschschule
Die benachbarte Maschschule wird mit einem separaten Netzverteiler angeschlossen.

 

POP Halle Straße
Die POP-Station für Halle Nord steht in der Kaiserstraße neben der Lindenschule. Der separate Netzverteiler (NVT) für die Versorgung der Schule soll im November gebaut werden. Die Tiefbauarbeiten für den Anschluss sind hier voraussichtlich bis Ende November abgeschlossen.

 

POP Station Künsebeck
Die POP-Station für Künsebeck wurde in der Nähe der Grundschule aufgestellt.

 

Einfahrt Parkplatz Grundschule Künsebeck
Um die Grundschule Künsebeck an das Glasfasernetz anzuschließen wird in den nächsten Wochen vor der Einfahrt zum Parkplatz ein Netzverteiler (NVT) errichtet. Die Rohre sind hier schon zu sehen.

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Gute Fortschritte beim Ausbau des Haller Glasfasernetzes

„Besser als das was wir hier bauen geht es nicht“

Trotz Corona-Krise hat der Aufbau des vom Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW Wirtschaftsministerium geförderten Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles gute Fortschritte gemacht. Das berichtete Johannes Wiese, Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH, bei der Vorstellung des fünften Point-of-Presence (POP) in Künsebeck. „Mit der Aufstellung dieser letzten Gebietsverteilstation hat unser Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht“, so Wiese. „Ein guter Zeitpunkt also, sich bei den zahlreichen Projektbeteiligten einmal ganz herzlich zu bedanken.“

95 Kilometer Kabelrohr und 290 der insgesamt 773 Hausanschlüsse seien bereits verlegt, berichtete Wiese. „Was viele nicht wissen, ist dass die Glasfaserkabel erst nachträglich in die verlegten Rohre eingeblasen werden“, sagte er. „Das Einblasen kann dann schon mal etwas lauter werden.“ Außer in Künsebeck stünden vier weitere POP-Stationen in Hörste, Kölkebeck, Halle Nord und Halle Süd an denen das Netz der hallewestfalen.net GmbH an das Netz der Telekom angeschlossen werde. „Von den POP-Gebäuden verlaufen die Leitungen über die Kabelverteilstationen zu den Gebäuden.“

„Ich bin froh, dass sie ihr Netz so zukunftsfähig gestaltet haben“, lobte Maurice Kleffel von der Bezirksregierung Detmold. Ein vergleichbares Betreibermodell gebe es außer in Halle nur noch ein weiteres in NRW. „Besser, als das was wir hier bauen geht es nicht“, bestätigte hallewestfalen.net Geschäftsführer Jochen Strieckmann. Im Unterschied zu den meisten anderen Projekten dieser Art, bleibe das Netz hier im Besitz der Stadt Halle. „Das wird uns in Zukunft eine ganze Reihe von Vorteilen bringen“, erwartet Strieckmann. Durch die hohe Förderung des Projekts von 50 Prozent durch den Bund und 40 Prozent durch das Land NRW habe die Stadt dabei nur zehn Prozent der Gesamtprojektkosten von gut 21 Millionen Euro zu tragen. „Damit bleibt der Anschluss an das Netzt für die jeweiligen Bürger kostenlos“, so Strieckmann. Angeschlossen werden dürften im Rahmen der Förderung allerdings nur Haushalte, die bis heute nicht unter 30 Mbit/s versorgt sind. „Ob und wie wir langfristig weitere Haushalte in das Netz einbinden dürfen, ist derzeit noch offen.“

Mit kleinen Präsenten bedankten sich Strieckmann und Wiese bei den am Projekt Beteiligten, dem Bauunternehmen Lüders Dienstleistungs GmbH, der Projektplanungsgesellschaft IEBL Ingenieurbüro Werle Trammer GbR, der Bauüberwachung BiB Tech GmbH, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl GmbH, dem zukünftigen Netzpächter Deutsche Telekom AG, der Kommunikationsagentur TRUST Communication GmbH sowie der Bezirksregierung Detmold und der atene KOM GmbH als Förderer.

Förderung

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) soll die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereitstellen, wo die Bandbreite unter 30 Mbit/s liegt und private Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Im Rahmen des Projekts werden auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 750 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.000 Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Bereich mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus richtet hallewestfalen.net insgesamt 26 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen ein. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

Personen mit Merci-Schachtel vor einem Banner

Sorgen für gute Fortschritte beim Glasfasernetz-Ausbau in den ländlichen Teilen Halles (v.l.): Denise Haße (TRUST Communication GmbH), Kai Fischer (Deutsche Telekom), Jochen Strieckmann (Geschäftsführer hallewestfalen.net), Marcel Schäfer (Rödl GmbH), Lothar Jung (BiB Tech GmbH), Holger Werle (IEBL Ingenieurbüro Werle Trammer GbR), Maurice Kleffel (Bezirksregierung Detmold), Johannes Wiese (Geschäftsführer hallewestfalen.net) und Meikel Lüders (Lüders Dienstleistungen GmbH). Fotos: hallewestfalen.net / Julika Kleibohm

Personen stehen vor einem Glasfaserkabel

Personen vor einer POP Station - Glasfaserkabel

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Mit Aufbau der ersten POP-Stationen einen Meilenstein erreicht

Breitbandausbau von hallewestfalen.net kommt gut voran:

Insgesamt wurden bisher rund 89,5 Kilometer Rohr und damit etwa 72 Prozent der Leitungstrasse verlegt. Mit der Aufstellung der ersten beiden Gebietsverteilstationen, den sogenannten Point of Presence (POP) in Kölkebeck und Hörste, hat das Projekt nun einen wichtigen Meilenstein erreicht.

„Bisher haben die beiden beauftragten Bauunternehmen nur wenige corona-bedingte Verzögerungen gemeldet“, berichtet Bauleiter Lothar Jung von der BIB TECH GmbH aus Rodenberg, der die Arbeiten koordiniert. „Das liegt daran, dass wir auf einer Bundesbaustelle arbeiten und deshalb Ausnahmegenehmigungen haben.“ Bei 182 von rund 750 Gebäuden, also etwa einem Viertel der Gebäude, liegen bereits die Rohrleitungen zu den Anschlusspunkten im Haus. „Ab Mitte Juli beginnen wir damit, hier die Glasfaserkabel zu den Hausanschlüssen einzublasen“, kündigt Jung an. „Gleichzeitig werden in den Häusern die Übergabeanschlüsse (APL) installiert, an denen das Netz des Netzbetreibers endet.“ Nachdem das Netz in Betrieb genommen wurde, könnten die Gebäudebesitzer dann die zukünftige Netzpächterin Deutsche Telekom beauftragen, das Hausnetz vom bisherigen Versorgungspunkt auf den neuen Glasfaser-Anschlusspunkt (GF-APL) umzustellen.

Von den POP-Gebäuden verlaufen die Leitungen zu den insgesamt 48 Kabelverteilstationen (KVz), von denen acht Stück errichtet und viele bereits in Arbeit sind. Die Standorte der jetzt aufgestellten POP-Gebäude sind Hörste (Tiegstraße) und Kölkebeck (Hesselteicher Straße). Die anderen drei in Künsebeck (Teutoburger Weg), Halle Nord (Lindenschule) und Halle Süd (Wasserwerkstraße) werden Ende Juli geliefert und eingebaut. An diesen POP-Stationen wird das Netz der hallewestfalen.net GmbH an das Netz der Telekom angeschlossen. „Gerade die letzten Monate haben wieder gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige Internet-Infrastruktur für unser Leben ist“, erklärt Johannes Wiese, der zusammen mit Jochen Strieckmann die Geschäfte der hallewestfalen.net GmbH führt. „Wir sind froh und stolz auf die beteiligten Partner, die unter den sehr erschwerten Bedingungen hier alle Großartiges geleistet haben.“

Förderung

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) soll die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereitstellen, wo die privaten Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

 

30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station

Mit schwerem Gerät wird die 30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station aus Beton vom Transporter auf ihren Platz in der Nähe der Feuerwehr in Kölkebeck gehievt.
Fotos: hallewestfalen.net / Lothar Jung

30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station

Die erste von fünf Hauptverteilerstationen für das neue, schnelle Netz in Halle steht. An den insgesamt fünf Knotenpunkten wird später das Netz der hallewestfalen.net GmbH an das Netz der Telekom angeschlossen.
Foto: hallewestfalen.net / Johannes Wiese

 

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Schon 62 Kilometer Rohr verlegt

Die Arbeiten für das von Bund und Land geförderte Glasfasernetz in den ländlichen Teilen Halles kommen gut voran – auch wenn die Corona-Krise einige Verzögerungen mit sich bringt: 62 von etwa 100 Kilometern Rohr sind bereits verlegt. Bei 120 von rund 750 Gebäuden liegen bereits die Rohrleitungen zu den Anschlusspunkten im Haus.

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) soll die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereitstellen, wo die privaten Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. So werden im Rahmen des Projekts auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 750 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.000 Haushalte und Gewerbebetriebe in Zukunft mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus werden 26 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen eingerichtet. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht.

Die Bauarbeiten für das neue Glasfasernetz erfolgen abschnittsweise in fünf „Losen“. Für die Bauarbeiten in Ascheloh, Eggeberg, Hesseln und Künsebeck ist die Lüders Dienstleistungs GmbH aus Soltau zuständig. In Kölkebeck und Hörste werden die Bauarbeiten von der SPIE SAG GmbH aus Wallenhorst ausgeführt. Mit insgesamt sechs Baukolonnen haben die beiden Bauunternehmen inzwischen bereits 62 Kilometer Rohr verlegt. Die Erdarbeiten für das erste Los in Eggeberg, Berghagen, Hesseln und Ascheloh sind zum größten Teil durchgeführt und werden im Mai abgeschlossen. Auch in Los 2 in Stockkämpen sind die Rohre bereits größtenteils verlegt. Für Verzögerungen sorgt allerdings derzeit die Corona-Krise: Weil die notwendigen Gespräche mit den Hauseigentümern wegen des Infektionsrisikos nur sehr eingeschränkt geführt werden können, stockt die Verlegung der Rohre zu den einzelnen Gebäuden.

„Im Prinzip arbeiten wir uns beim Bau des Glasfasernetzes vom Kleinen zum Großen vor, also von den Hausanschlüssen zu den Knotenpunkten“, erklärt Bauleiter Lothar Jung von der BIB TECH GmbH aus Rodenberg, der die Arbeiten koordiniert. Dafür legen die Bauunternehmen im ersten Schritt die Rohrleitungen an den Straßen und von da zu den einzelnen Häusern. Im zweiten Schritt werden danach die Datenleitungen eingeblasen und die Übergabeanschlüsse in den Häusern installiert. An diesen sogenannten „Abschlusspunkten Linie“ (APL) endet das Netz des Netzbetreibers. Von den Gebäuden laufen die Leitungen zu insgesamt 50 Kabelverteilstationen, die schließlich mit fünf Knotenpunkten, sogenannten POP-Stationen, verbunden werden. Standorte dieser Netzverteilerhäuschen sind Hörste, Kölkebeck, Künsebeck, Halle Nord an der Lindenschule und Halle Süd an der Wasserwerkstraße. „An diesen fünf Knoten wird die Telekom als Netzpächter später das Signal einspeisen“, erläutert Jung. „Auch wenn die Übergabepunkte in den Häusern schon längst installiert sind, kann das schnelle Internet also erst nach Abschluss der Baumaßnahmen genutzt werden.“

Ab Anfang Mai werden im Los 1 die ersten Kabelverteilerschränke (KVS) aufgestellt. Anschließend beginnt das Einblasen der Datenkabel zu den Häusern. Ab Anfang Juli sollen dann die ersten Anschlusspunkte (APL) in den Häusern installiert werden. Anfang August startet der Aufbau der POP-Stationen. Der ursprünglich für Ende 2020 geplante Abschluss des Projekts verzögert sich durch die Corona-Krise voraussichtlich um ein halbes Jahr. Die ersten Dienste im neuen Netz werden deshalb wohl frühestens im Frühjahr 2021 zur Verfügung stehen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

Der aktuelle Stand der Planungen am 24. April 2020:

Los

Ort

Straße

Baubeginn

Los 1 Lüders

Eggeberg

Niederfeldstr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Eggeberg

Eggeberger Str.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Eggeberg

Turmstr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Eggeberg

Kleistr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Berghagen

Nordstr.

Dez 19

Rohre verlegt

 

Ascheloh nach Halle

Grünerweg bis Berghofstr.

Apr 20

Rohre verlegt

 

Ascheloh

Ascheloherweg

Mai 20

Rohre teilw. Verlegt

 

Hesseln Randgebiete

Hesseltal

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hesseln Randgebiete

Hesselner Str.

Feb 20

Rohre verlegt

 

Hesseln Randgebiete

Osnabrücker Str.

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Hesseln Randgebiete

An der Hesseln

Apr 20

Verlegung mit Wasserltg.

 

Hesseln Randgebiete

Margarete-Windhorst-Str.

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Oldendorf

Eschweg

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

       

 

Los 2 Lüders

Stockkämpen

 

Apr 20

Rohre teilw. verlegt

       

 

Los 3 Spie

Hörste West

Zum Niederdorf

Nov 19

Rohre verlegt

 

Hörste West

Haartstr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Hörste West

Fischweg

Nov 19

Rohre verlegt

 

Hörste-Habighorst

Bruchstr

Dez 19

Rohre verlegt

 

Hörste-Habighorst

Versmolder Str.

Dez 19

Rohre verlegt

 

Hörste-Ost Tieg

Suderkamp

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hörste-Ost Tieg

Heuweg

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hörste-Ost Tieg

Suttheide

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hörste Süd

Voßheide

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Hörste Süd

Kölkenweg

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Hörste Süd

Suttheide

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

       

 

Los 4 Spie

Kölkebeck West

Hesselteicher Str.

Mai 20

 

 

Kölkebeck West

Sinnerstr.

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Kölkebeck West

Dallweg

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Kölkebeck Ort

Kölkebecker Str.

Mai 20

 

 

Kölkebeck Süd

Settelweg

Apr 20

Rohre teilw. verlegt

 

Kölkebeck Ost

Lagerheiderweg

Apr 20

Rohre teilw. verlegt

 

Sandforth

Gütersloher Str.

Jun 20

 

       

 

Los 5 Lüders

Künsebeck West

Sandforter Str..

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Kreisheide

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Fürweg

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Landweg

Mai 20

 

 

Künsebeck West

An den Eichen

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Im Hagen

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Tatenhauser Str.

Mai 20

 

 

Künsebeck Süd

Schatweg

Jun 20

 

 

Künsebeck Süd

Turner Str.

Jun 20

 

 

Künsebeck Süd

Brackweder Str.

Jun 20

 

 

Künsebeck Süd

Mühlenhofstr.

Jun 20

 

 

Künsebeck Nord

bis OT Gartnisch

Jun 20

 

Bild Fa. Lüders-Lager:
Auf dem Lagerplatz der Lüders Dienstleistungs GmbH im Industriegebiet Werther stehen riesige Mengen an Rohrleitungen bereit und müssen ständig nachgeliefert werden. Dabei gibt es derzeit trotz Coronakrise noch keine Schwierigkeiten.
Bild Grüner Weg:
Beim Ortseingang der K49/Grüner Weg geht es wegen des felsigen Untergrunds nur mühsam voran, obwohl hier Spezialmaschinen eingesetzt werden.
Bild Bergstr:
Weil der geplante KVz-Schrank-Standort bei Bergstr. 2 ungeeignet ist, muss zum Kreisverkehr am Grünen Weg ausgewichen werden. Hier muss umgeplant werden.
Bild Hörste:
An den Kreisstraßen rund um Hörste-Bockel und in Richtung Kölkeböck bringen die Bauarbeiten Verkehrsbehinderungen durch temporäre Ampelanlagen mit sich.
Bild K29:
Beim Straßen-Neubau K29 müssen mehrere Sparten, also Strom, Telekom und Gf-Bau, koordiniert werden.
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15 Kilometer Datenleitungen sind verlegt

Halle (Westf.), 15. Januar 2020. Dem ersten symbolischen Spatenstich folgten zeitnah tatsächliche Erdbewegungen und Baggereinsätze.

Unter Beteiligung von Ralph Brinkhaus (Mitglied des deutschen Bundestages), Vertretern der Stadt Halle (Westf.), der Fördermittelgeber des Bundes und des Landes, der Bauunternehmen Lüders Dienstleistungen GmbH und Spie SAG GmbH, der Planer IEBL und interessierten Bürgern wurde am 11. Oktober 2019 der erste Spatenstich gesetzt.
In den darauffolgenden Wochen führten die zwei beauftragten Bauunternehmen täglich mit sechs Kolonnen Tiefbauarbeiten durch. Nach dem Stand von hier und heute wurden bisher auf einer Strecke von 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.
Die weiteren Bauarbeiten sind bereits terminiert. Alle Eigentümer der anzuschließenden Gebäude wurden über den voraussichtlichen Baubeginn informiert und erhielten die Kontaktdaten der Projektleiter der Bauunternehmen Lüders und Spie. Im nächsten Schritt erfolgen nun die Abstimmungsgespräche zwischen Eigen-tümer und Projektleitung zur individuellen Leitungsführung auf dem jeweiligen Grundstück und Platzierung der Hauseinführung.
Die Firma SPIE SAG GmbH aus Wallenhorst, die einen eigenen Bauhof an der Kreisheide in Künsebeck betreibt, wird das Gigabit-Netz der Lose 3 und 4 in den Orten Kölkebeck und Hörste verlegen. Der Netzausbau der Lose 1, 2 und 5 in Ascheloh, Egge-berg, in Hesseln und in Künsebeck sowie der Anschluss der Haller Schulen – erfolgt durch die Firma Lüders Dienstleistungs-GmbH aus Soltau.

Das gesamte Projekt muss bis Ende 2020 fertiggestellt sein.
Gebaut werden in den Außenbezirken sechs neue Netzverteilerhäuschen (POP) in Garagengröße. Von denen verzweigen sich die Leitungen zu den ebenfalls noch zu bauenden 96 Kabelverteilerschränken. Von dort aus werden die Datenleitungen dann zu den Hausanschlüssen verlegt. Insgesamt 1.050 davon sollen bis Ende 2020 entstehen:
160 in Ascheloh, 80 in Bokel, 100 in Eggeberg, 100 in Hesseln, 225 in Hörste, 150 in Kölkebeck und 300 in Künsebeck. Hinzu kommen 20 Anschlüsse für die Bildungseinrichtungen, die zum großen Teil in der Haller Innenstadt liegen.
Sobald ein Ortsteil komplett ausgebaut ist, kann das dortige Netz „beleuchtet“ werden. So nennt man die Dienste, die der bereits gefundene Pächter der Netze – die Deutsche Telekom – aufschaltet. Termine hierfür werden nach Baufortschritt bekannt gegeben.

Förderung

Halle (Westf.) ist die einzige Kommune in Ostwestfalen-Lippe, die ihr Glasfasernetz im Betreibermodell durch die 100%ige Tochter der Stadt, die hallewestfalen.net GmbH, ausbaut. Alle anderen Kommunen haben den Auftrag dafür an Telekommunikationsunternehmen vergeben und zahlen mit Hilfe von Bund und Land für die zu erwartende Wirtschaftlichkeitslücke.
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Der Selbstbehalt von 10% der Investitionen wird durch die Stadt Halle (Westf.) eingebracht.

Es geht voran: Die Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH Jochen Strieckmann und Johannes Wiese (hinten, von rechts) machen sich mit Bauleiter Lothar Jung (bibtech) ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten. Ein Spülbohrgerät ist hier an der Eggeberger Straße im Einsatz.

Netzausbau: Leitungsverlegung zum Kabelverzweiger im Ortsteil Eggeberg.

Baugrube Glasfasernetz HalleWestfalen

Erster Spatenstich für Haller Gigabit-Netz ist gesetzt

Mehrere Kolonnen beginnen Bauarbeiten in Kürze

Im Haller Ortsteil Kölkebeck ist am Freitagmittag der erste Spatenstich für das mit weitem Abstand teuerste kommunale Bauprojekt gesetzt worden: Rund 19 Mio. Euro wird der Anschluss der Haller Außenbereiche an bis zu 1.000 MBit schnelles Internet kosten.

Halles Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, Jochen Strieckmann und Johannes Wiese – die beiden Geschäftsführer der Hallewestfalen.net GmbH – sowie zahlreiche heimische Politiker gaben dem Millionen-Investment Freitag die besten Wünsche mit auf den Weg. Strieckmann und Wiese zeigten sich sichtlich erleichtert, dass das seit vier Jahren laufende Projekt jetzt in seine entscheidende Phase geht – den Bau der Netze. Zu den Baukosten von rund 19 Mio. Euro geben der Bund über die Bundesförderung Breitband knapp 9,4, das Land NRW zur Kofinanzierung des Bundesprogramms knapp 7,5 Mio. Euro dazu. Die Stadt investiert neben viel Zeit im Projektmanagement nicht ganz 1,9 Mio. Euro.

„Schnelles Internet ist in der Informationsgesellschaft eine Infrastruktur, die ebenso wichtig ist wie Trinkwasser oder Strom, Radweg, Straße oder Schienen.“

Jochen Strieckmann (Stadt Halle) & Johannes Wiese (TWO)

Freitag ist auch der Auftrag an die beiden Baufirmen vergeben worden: Die SPIE SAG GmbH aus Wallenhorst, die als Netzbauer der TWO einen eigenen Bauhof an der Kreisheide in Künsebeck betreibt, wird das Gigabit-Netz in den Orten Kölkebeck und Hörste bauen. Die Lose 1, 2 und 5 der Ausschreibung – dahinter steht der Netzausbau in Ascheloh, Eggeberg, in Hesseln und in Künsebeck sowie der Anschluss der Haller Schulen – gewann die Firma Lüders Dienstleistungs-GmbH aus Soltau, die nach eigenen Angaben bereits 50.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt hat.   

Wann in den einzelnen Ortsteilen Baubeginn ist, wird in den nächsten Wochen vereinbart. Ziel ist ein kurzfristiger Start noch in diesem Jahr, denn das gesamte Projekt muss bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Die Baufirmen wollen deshalb gleich mit mehreren Kolonnen antreten. Die Bauanlaufbesprechung ist in der kommenden Woche, kurz danach wollen die ersten Trupps starten. Je nach Planungsvorgabe werden für die Glasfaserkabel Gräben gezogen oder sie werden mittels Rohrvortrieb im Bodenverdrängungs- oder im Spülbohrverfahren verlegt. 120 Kilometer lang wird das Netz am Ende sein.

„Durch diesen Ausbau gibt es einen Zuwachs an Lebensqualität für die Haller Bürger.  Zusätzlich wird der ländliche Raum weiter attraktiver zum Wohnen und Leben.“

Ralph Brinkhaus (Mitglied des deutschen Bundestages)

Gebaut wird von sechs neu zu errichtenden Netzverteilerhäuschen zu ebenfalls zu bauenden Kabelverteilerschränken und von dort aus zu den Hausanschlüssen. Insgesamt 1.050 davon sollen bis Ende 2020 entstehen: 160 in Ascheloh, 80 in Bokel, 100 in Eggeberg, 100 in Hesseln, 225 in Hörste, 150 in Kölkebeck und 300 in Künsebeck. Hinzu kommen 20 Anschlüsse für die Bildungseinrichtungen, die zum großen Teil in der Haller Innenstadt liegen. Der Zeitplan ist mit 14 Monaten eng, aber die Baufirmen sind zuversichtlich. Donnerstag kommender Woche findet die Bauanlaufbesprechung statt, kurz danach wollen die ersten Bautrupps starten.

„Wir schliessen nicht nur Wohnhäuser und Betriebe an, sondern auch Schulen und Bildungseinrichtungen, sowohl in der Innenstadt als auch in den Ortsteilen. Beides ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Stadt.“

Anne Rodenbrock-Wesselmann (Bürgermeisterin der Stadt Halle)

Sobald ein Ortsteil komplett ausgebaut ist, kann das dortige Netz „beleuchtet“ werden. So nennt man die Dienste, die der bereits gefundene Pächter der Netze – die deutsche Telekom – aufschaltet. Termine hierfür gibt es jedoch noch nicht. Halle ist die einzige Kommune in Ostwestfalen-Lippe, die ihr Glasfasernetz im Betreibermodell ausbaut. Alle anderen haben den Auftrag dafür an Telekommunikationsunternehmen vergeben und zahlen mit Hilfe von Bund und Land für die zu erwartende Wirtschaftlichkeitslücke.

Freuen sich darüber, dass auch die Haller Bürger bald „Turbo-Internet“ haben: (v.l.) Michael Trammer (IEBL), Jana-Katharina Bayer (atene KOM GmbH), Maurice Kleffel (Bezirksregierung Detmold), Daniel Nölkensmeier (Bezirksregierung Detmold), Johannes Wiese (TWO), Jochen Strieckmann (Stadt Halle), Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann und Ralph Brinkhaus (MdB).

Fördermillionen für das Haller Gigabit-Netz jetzt bewilligt

Im Rahmen der Kofinanzierung von Land und Bund hat heute die hallewestfalen.net GmbH den endgültigen Förderbescheid für das Haller Breitbandprojekt von der Bezirksregierung Detmold erhalten. Knapp 7,5 Mio. Euro werden danach vom Land NRW gewährt.

Strahlende Gesichter bei den Geschäftsführern der hallewestfalen.net GmbH, als sie an diesem durchaus historischen 1. Oktober 2019 die Abordnung aus Detmold empfangen. „Wir wollten es uns nicht nehmen lassen, Ihnen den finalen Zuwendungsbescheid des Landes NRW für dieses außergewöhnliche Projekt, das einzige OWL-weit als Betreibermodell, persönlich zu überreichen“, sagten Katharina Fiebig und Maurice Kleffel von der Geschäftsstelle Gigabit.NRW an die Adresse der beiden Geschäftsführer Johannes Wiese und Jochen Strieckmann. Genau genommen gibt es diese Konstellation abgesehen von der Stadt Bergkamen, die sich nach den Hallern für das sogenannte Betreibermodell entschieden hat, auch in ganz Nordrhein-Westfalen nur einmal.

Es liegen jetzt viereinhalb Jahre hinter dem Projekt, das bis zum Jahreswechsel 2020/2021 schnelles Internet in die Außenbereiche bringt, und bei dem die Haller schon viel Pionierarbeit geleistet haben. „Wir mussten uns sogar als Telekommunikationsunternehmen anerkennen lassen“, erinnert sich Johannes Wiese an die Anfänge, „um überhaupt am Markt auftreten zu können“. Dass es jetzt mit dem Netzbau losgehen kann, verdanke man auch der anhaltenden Unterstützung seitens der Politik.

„Planung, Bau und Betrieb eines kommunalen Breitbandnetzes im Betreibermodell hat hier landauf, landab noch keine Vorbilder“, sagen die beiden Geschäftsführer einerseits leidgeprüft, aber auch nicht ohne Stolz. Jetzt könne es endlich richtig losgehen. „Wir bekommen täglich Nachfragen aus der Bürgerschaft, von Menschen, die einen Anschluss beantragt haben“, sagt Jochen Strieckmann.

Förderfähige Gesamtkosten von rund 18,73 Mio Euro – Das Land NRW gibt 40 Prozent

Der Bund hatte mit Bescheid vom 26. September 9.366.739 Euro bereitgestellt. Was noch fehlte, war der endgültige Zuwendungsbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen. Bislang waren erst knapp 3 Millionen vom Land bewilligt worden. Jetzt steht fest: Es gibt exakt 7.493.391 Euro für schnelles Internet in Halle Westfalen vom Düsseldorfer Digital-Ministerium.

Die Landesrichtlinie zur Kofinanzierung des Bundesprogramms „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ sieht einen Zuschuss von 40 Prozent zu den insgesamt rund 18,73 Millionen Euro förderfähigen Projektkosten aus Düsseldorf vor. An Eigenmitteln müssen die Haller 1.873.349 Euro aufbringen.

Bereits seit diesem Mai lagen die Ausschreibungsergebnisse für den Bau des künftig durch die Telekom betriebenen Netzes vor. „Wir konnten mit den Unternehmen, die sich erfolgreich auf die fünf Lose der europaweiten Ausschreibung beworben hatten, die Zuschlags- und Bindefirst zweimal verlängern, denn ohne den jetzt übergebenen Landesbescheid durften die Arbeiten nicht beauftragt und begonnen werden“, erklärt der Mitgeschäftsführer der hallewestfalen.net, Johannes Wiese, das Dilemma, in dem die hallewestfalen.net GmbH vorübergehend steckte. „Wichtige Details in den Förderanträgen mussten zuletzt noch mit dem Projektträger, der Atene KOM GmbH, erörtert und ergänzt werden. Jetzt haben wir diesen Knoten aber gemeinsam durchschlagen können“, stellt der zweite Geschäftsführer, Halles Kämmerer Jochen Strieckmann, erleichtert fest.

Wie geht es jetzt weiter?

„Wir haben schon einen Termin für den symbolischen, ersten Spatenstich ausgeguckt. Am 11. Oktober soll am Feuerwehrgerätehaus in Kölkebeck das Arbeitsgerät in die Hand genommen werden, an einem der sechs POP-Standorte im Netz“, freut sich Johannes Wiese. Nach den Herbstferien rollen dann die Bagger an. „Durch die rund zweimonatige Verzögerung kommen wir jetzt etwas zwar etwas unter Zeitdruck, aber die beiden Baufirmen rücken mit insgesamt sieben Kolonnen an, um das Projekt voranzutreiben“, erwarten die Geschäftsführer auch vollen Einsatz von dieser Seite.

Weiterer Meilenstein im Haller Breitbandprojekt für Johannes Wiese und Jochen Strieckmann: Katharina Fiebig (rechts) und Maurice Kleffel (links) von der Geschäftsstelle Gigabit.NRW (Detmold) überbringen das wertvolle Papier mit der Förderzusage persönlich, denn es ist höchste Zeit, dass mit dem Bau des Haller Gigabit-Netzes begonnen werden kann. © Stadt Halle (Westf.)

Ausreichend Firmen wollen Haller Glasfasernetz bauen

Halle Westfalen. 14. Mai 2019. Der geplante Bau des Haller Glasfasernetzes ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Ausschreibung des Baus verlief erfolgreich. Auf die fünf ausgeschriebenen Lose haben sich jeweils mehrere Bieter beworben.

„Damit sind wir einer unserer größten Sorgen ledig, dass das Auftragsvolumen für das Haller Glasfasernetz nicht ausreicht, um das Interesse der Baufirmen zu wecken“, freut sich Geschäftsführer Johannes Schwöppe. Die Eröffnung der Ausschreibung hat stattgefunden, aktuell läuft die technische Prüfung aller Angebote. Das wird noch gut zwei Wochen dauern.

Erst danach kann die Entscheidung fallen, welcher oder welche Bieter die Ausschreibung gewonnen haben. Und vergeben werden können die Bauaufträge letztlich auch erst dann, wenn die jetzt anhand der echten Zahlen zu überarbeitenden Fördermittelanträge von Bund, Land und Stadt positiv beschieden sind. „Das wird sicher noch einmal sechs bis acht Wochen dauern“, weiß Mitgeschäftsführer Jochen Strieckmann. Baustart könne demzufolge frühestens Ende Juli sein.