Gute Fortschritte beim Ausbau des Haller Glasfasernetzes

„Besser als das was wir hier bauen geht es nicht“

Trotz Corona-Krise hat der Aufbau des vom Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW Wirtschaftsministerium geförderten Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles gute Fortschritte gemacht. Das berichtete Johannes Wiese, Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH, bei der Vorstellung des fünften Point-of-Presence (POP) in Künsebeck. „Mit der Aufstellung dieser letzten Gebietsverteilstation hat unser Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht“, so Wiese. „Ein guter Zeitpunkt also, sich bei den zahlreichen Projektbeteiligten einmal ganz herzlich zu bedanken.“

95 Kilometer Kabelrohr und 290 der insgesamt 773 Hausanschlüsse seien bereits verlegt, berichtete Wiese. „Was viele nicht wissen, ist dass die Glasfaserkabel erst nachträglich in die verlegten Rohre eingeblasen werden“, sagte er. „Das Einblasen kann dann schon mal etwas lauter werden.“ Außer in Künsebeck stünden vier weitere POP-Stationen in Hörste, Kölkebeck, Halle Nord und Halle Süd an denen das Netz der hallewestfalen.net GmbH an das Netz der Telekom angeschlossen werde. „Von den POP-Gebäuden verlaufen die Leitungen über die Kabelverteilstationen zu den Gebäuden.“

„Ich bin froh, dass sie ihr Netz so zukunftsfähig gestaltet haben“, lobte Maurice Kleffel von der Bezirksregierung Detmold. Ein vergleichbares Betreibermodell gebe es außer in Halle nur noch ein weiteres in NRW. „Besser, als das was wir hier bauen geht es nicht“, bestätigte hallewestfalen.net Geschäftsführer Jochen Strieckmann. Im Unterschied zu den meisten anderen Projekten dieser Art, bleibe das Netz hier im Besitz der Stadt Halle. „Das wird uns in Zukunft eine ganze Reihe von Vorteilen bringen“, erwartet Strieckmann. Durch die hohe Förderung des Projekts von 50 Prozent durch den Bund und 40 Prozent durch das Land NRW habe die Stadt dabei nur zehn Prozent der Gesamtprojektkosten von gut 21 Millionen Euro zu tragen. „Damit bleibt der Anschluss an das Netzt für die jeweiligen Bürger kostenlos“, so Strieckmann. Angeschlossen werden dürften im Rahmen der Förderung allerdings nur Haushalte, die bis heute nicht unter 30 Mbit/s versorgt sind. „Ob und wie wir langfristig weitere Haushalte in das Netz einbinden dürfen, ist derzeit noch offen.“

Mit kleinen Präsenten bedankten sich Strieckmann und Wiese bei den am Projekt Beteiligten, dem Bauunternehmen Lüders Dienstleistungs GmbH, der Projektplanungsgesellschaft IEBL Ingenieurbüro Werle Trammer GbR, der Bauüberwachung BiB Tech GmbH, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl GmbH, dem zukünftigen Netzpächter Deutsche Telekom AG, der Kommunikationsagentur TRUST Communication GmbH sowie der Bezirksregierung Detmold und der atene KOM GmbH als Förderer.

Förderung

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) soll die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereitstellen, wo die Bandbreite unter 30 Mbit/s liegt und private Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Im Rahmen des Projekts werden auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 750 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.000 Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Bereich mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus richtet hallewestfalen.net insgesamt 26 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen ein. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

Personen mit Merci-Schachtel vor einem Banner

Sorgen für gute Fortschritte beim Glasfasernetz-Ausbau in den ländlichen Teilen Halles (v.l.): Denise Haße (TRUST Communication GmbH), Kai Fischer (Deutsche Telekom), Jochen Strieckmann (Geschäftsführer hallewestfalen.net), Marcel Schäfer (Rödl GmbH), Lothar Jung (BiB Tech GmbH), Holger Werle (IEBL Ingenieurbüro Werle Trammer GbR), Maurice Kleffel (Bezirksregierung Detmold), Johannes Wiese (Geschäftsführer hallewestfalen.net) und Meikel Lüders (Lüders Dienstleistungen GmbH). Fotos: hallewestfalen.net / Julika Kleibohm

Personen stehen vor einem Glasfaserkabel

Personen vor einer POP Station - Glasfaserkabel

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Mit Aufbau der ersten POP-Stationen einen Meilenstein erreicht

Breitbandausbau von hallewestfalen.net kommt gut voran:

Insgesamt wurden bisher rund 89,5 Kilometer Rohr und damit etwa 72 Prozent der Leitungstrasse verlegt. Mit der Aufstellung der ersten beiden Gebietsverteilstationen, den sogenannten Point of Presence (POP) in Kölkebeck und Hörste, hat das Projekt nun einen wichtigen Meilenstein erreicht.

„Bisher haben die beiden beauftragten Bauunternehmen nur wenige corona-bedingte Verzögerungen gemeldet“, berichtet Bauleiter Lothar Jung von der BIB TECH GmbH aus Rodenberg, der die Arbeiten koordiniert. „Das liegt daran, dass wir auf einer Bundesbaustelle arbeiten und deshalb Ausnahmegenehmigungen haben.“ Bei 182 von rund 750 Gebäuden, also etwa einem Viertel der Gebäude, liegen bereits die Rohrleitungen zu den Anschlusspunkten im Haus. „Ab Mitte Juli beginnen wir damit, hier die Glasfaserkabel zu den Hausanschlüssen einzublasen“, kündigt Jung an. „Gleichzeitig werden in den Häusern die Übergabeanschlüsse (APL) installiert, an denen das Netz des Netzbetreibers endet.“ Nachdem das Netz in Betrieb genommen wurde, könnten die Gebäudebesitzer dann die zukünftige Netzpächterin Deutsche Telekom beauftragen, das Hausnetz vom bisherigen Versorgungspunkt auf den neuen Glasfaser-Anschlusspunkt (GF-APL) umzustellen.

Von den POP-Gebäuden verlaufen die Leitungen zu den insgesamt 48 Kabelverteilstationen (KVz), von denen acht Stück errichtet und viele bereits in Arbeit sind. Die Standorte der jetzt aufgestellten POP-Gebäude sind Hörste (Tiegstraße) und Kölkebeck (Hesselteicher Straße). Die anderen drei in Künsebeck (Teutoburger Weg), Halle Nord (Lindenschule) und Halle Süd (Wasserwerkstraße) werden Ende Juli geliefert und eingebaut. An diesen POP-Stationen wird das Netz der hallewestfalen.net GmbH an das Netz der Telekom angeschlossen. „Gerade die letzten Monate haben wieder gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige Internet-Infrastruktur für unser Leben ist“, erklärt Johannes Wiese, der zusammen mit Jochen Strieckmann die Geschäfte der hallewestfalen.net GmbH führt. „Wir sind froh und stolz auf die beteiligten Partner, die unter den sehr erschwerten Bedingungen hier alle Großartiges geleistet haben.“

Förderung

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) soll die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereitstellen, wo die privaten Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

 

30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station

Mit schwerem Gerät wird die 30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station aus Beton vom Transporter auf ihren Platz in der Nähe der Feuerwehr in Kölkebeck gehievt.
Fotos: hallewestfalen.net / Lothar Jung

30 Tonnen schwere garagengroße POP-Station

Die erste von fünf Hauptverteilerstationen für das neue, schnelle Netz in Halle steht. An den insgesamt fünf Knotenpunkten wird später das Netz der hallewestfalen.net GmbH an das Netz der Telekom angeschlossen.
Foto: hallewestfalen.net / Johannes Wiese

 

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Schon 62 Kilometer Rohr verlegt

Die Arbeiten für das von Bund und Land geförderte Glasfasernetz in den ländlichen Teilen Halles kommen gut voran – auch wenn die Corona-Krise einige Verzögerungen mit sich bringt: 62 von etwa 100 Kilometern Rohr sind bereits verlegt. Bei 120 von rund 750 Gebäuden liegen bereits die Rohrleitungen zu den Anschlusspunkten im Haus.

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) soll die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereitstellen, wo die privaten Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. So werden im Rahmen des Projekts auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 750 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.000 Haushalte und Gewerbebetriebe in Zukunft mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus werden 26 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen eingerichtet. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht.

Die Bauarbeiten für das neue Glasfasernetz erfolgen abschnittsweise in fünf „Losen“. Für die Bauarbeiten in Ascheloh, Eggeberg, Hesseln und Künsebeck ist die Lüders Dienstleistungs GmbH aus Soltau zuständig. In Kölkebeck und Hörste werden die Bauarbeiten von der SPIE SAG GmbH aus Wallenhorst ausgeführt. Mit insgesamt sechs Baukolonnen haben die beiden Bauunternehmen inzwischen bereits 62 Kilometer Rohr verlegt. Die Erdarbeiten für das erste Los in Eggeberg, Berghagen, Hesseln und Ascheloh sind zum größten Teil durchgeführt und werden im Mai abgeschlossen. Auch in Los 2 in Stockkämpen sind die Rohre bereits größtenteils verlegt. Für Verzögerungen sorgt allerdings derzeit die Corona-Krise: Weil die notwendigen Gespräche mit den Hauseigentümern wegen des Infektionsrisikos nur sehr eingeschränkt geführt werden können, stockt die Verlegung der Rohre zu den einzelnen Gebäuden.

„Im Prinzip arbeiten wir uns beim Bau des Glasfasernetzes vom Kleinen zum Großen vor, also von den Hausanschlüssen zu den Knotenpunkten“, erklärt Bauleiter Lothar Jung von der BIB TECH GmbH aus Rodenberg, der die Arbeiten koordiniert. Dafür legen die Bauunternehmen im ersten Schritt die Rohrleitungen an den Straßen und von da zu den einzelnen Häusern. Im zweiten Schritt werden danach die Datenleitungen eingeblasen und die Übergabeanschlüsse in den Häusern installiert. An diesen sogenannten „Abschlusspunkten Linie“ (APL) endet das Netz des Netzbetreibers. Von den Gebäuden laufen die Leitungen zu insgesamt 50 Kabelverteilstationen, die schließlich mit fünf Knotenpunkten, sogenannten POP-Stationen, verbunden werden. Standorte dieser Netzverteilerhäuschen sind Hörste, Kölkebeck, Künsebeck, Halle Nord an der Lindenschule und Halle Süd an der Wasserwerkstraße. „An diesen fünf Knoten wird die Telekom als Netzpächter später das Signal einspeisen“, erläutert Jung. „Auch wenn die Übergabepunkte in den Häusern schon längst installiert sind, kann das schnelle Internet also erst nach Abschluss der Baumaßnahmen genutzt werden.“

Ab Anfang Mai werden im Los 1 die ersten Kabelverteilerschränke (KVS) aufgestellt. Anschließend beginnt das Einblasen der Datenkabel zu den Häusern. Ab Anfang Juli sollen dann die ersten Anschlusspunkte (APL) in den Häusern installiert werden. Anfang August startet der Aufbau der POP-Stationen. Der ursprünglich für Ende 2020 geplante Abschluss des Projekts verzögert sich durch die Corona-Krise voraussichtlich um ein halbes Jahr. Die ersten Dienste im neuen Netz werden deshalb wohl frühestens im Frühjahr 2021 zur Verfügung stehen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

Der aktuelle Stand der Planungen am 24. April 2020:

Los

Ort

Straße

Baubeginn

Los 1 Lüders

Eggeberg

Niederfeldstr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Eggeberg

Eggeberger Str.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Eggeberg

Turmstr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Eggeberg

Kleistr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Berghagen

Nordstr.

Dez 19

Rohre verlegt

 

Ascheloh nach Halle

Grünerweg bis Berghofstr.

Apr 20

Rohre verlegt

 

Ascheloh

Ascheloherweg

Mai 20

Rohre teilw. Verlegt

 

Hesseln Randgebiete

Hesseltal

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hesseln Randgebiete

Hesselner Str.

Feb 20

Rohre verlegt

 

Hesseln Randgebiete

Osnabrücker Str.

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Hesseln Randgebiete

An der Hesseln

Apr 20

Verlegung mit Wasserltg.

 

Hesseln Randgebiete

Margarete-Windhorst-Str.

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Oldendorf

Eschweg

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

       

 

Los 2 Lüders

Stockkämpen

 

Apr 20

Rohre teilw. verlegt

       

 

Los 3 Spie

Hörste West

Zum Niederdorf

Nov 19

Rohre verlegt

 

Hörste West

Haartstr.

Nov 19

Rohre verlegt

 

Hörste West

Fischweg

Nov 19

Rohre verlegt

 

Hörste-Habighorst

Bruchstr

Dez 19

Rohre verlegt

 

Hörste-Habighorst

Versmolder Str.

Dez 19

Rohre verlegt

 

Hörste-Ost Tieg

Suderkamp

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hörste-Ost Tieg

Heuweg

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hörste-Ost Tieg

Suttheide

Jan 20

Rohre verlegt

 

Hörste Süd

Voßheide

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Hörste Süd

Kölkenweg

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Hörste Süd

Suttheide

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

       

 

Los 4 Spie

Kölkebeck West

Hesselteicher Str.

Mai 20

 

 

Kölkebeck West

Sinnerstr.

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Kölkebeck West

Dallweg

Mrz 20

Rohre teilw. verlegt

 

Kölkebeck Ort

Kölkebecker Str.

Mai 20

 

 

Kölkebeck Süd

Settelweg

Apr 20

Rohre teilw. verlegt

 

Kölkebeck Ost

Lagerheiderweg

Apr 20

Rohre teilw. verlegt

 

Sandforth

Gütersloher Str.

Jun 20

 

       

 

Los 5 Lüders

Künsebeck West

Sandforter Str..

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Kreisheide

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Fürweg

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Landweg

Mai 20

 

 

Künsebeck West

An den Eichen

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Im Hagen

Mai 20

 

 

Künsebeck West

Tatenhauser Str.

Mai 20

 

 

Künsebeck Süd

Schatweg

Jun 20

 

 

Künsebeck Süd

Turner Str.

Jun 20

 

 

Künsebeck Süd

Brackweder Str.

Jun 20

 

 

Künsebeck Süd

Mühlenhofstr.

Jun 20

 

 

Künsebeck Nord

bis OT Gartnisch

Jun 20

 

Bild Fa. Lüders-Lager:
Auf dem Lagerplatz der Lüders Dienstleistungs GmbH im Industriegebiet Werther stehen riesige Mengen an Rohrleitungen bereit und müssen ständig nachgeliefert werden. Dabei gibt es derzeit trotz Coronakrise noch keine Schwierigkeiten.
Bild Grüner Weg:
Beim Ortseingang der K49/Grüner Weg geht es wegen des felsigen Untergrunds nur mühsam voran, obwohl hier Spezialmaschinen eingesetzt werden.
Bild Bergstr:
Weil der geplante KVz-Schrank-Standort bei Bergstr. 2 ungeeignet ist, muss zum Kreisverkehr am Grünen Weg ausgewichen werden. Hier muss umgeplant werden.
Bild Hörste:
An den Kreisstraßen rund um Hörste-Bockel und in Richtung Kölkeböck bringen die Bauarbeiten Verkehrsbehinderungen durch temporäre Ampelanlagen mit sich.
Bild K29:
Beim Straßen-Neubau K29 müssen mehrere Sparten, also Strom, Telekom und Gf-Bau, koordiniert werden.
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15 Kilometer Datenleitungen sind verlegt

Halle (Westf.), 15. Januar 2020. Dem ersten symbolischen Spatenstich folgten zeitnah tatsächliche Erdbewegungen und Baggereinsätze.

Unter Beteiligung von Ralph Brinkhaus (Mitglied des deutschen Bundestages), Vertretern der Stadt Halle (Westf.), der Fördermittelgeber des Bundes und des Landes, der Bauunternehmen Lüders Dienstleistungen GmbH und Spie SAG GmbH, der Planer IEBL und interessierten Bürgern wurde am 11. Oktober 2019 der erste Spatenstich gesetzt.
In den darauffolgenden Wochen führten die zwei beauftragten Bauunternehmen täglich mit sechs Kolonnen Tiefbauarbeiten durch. Nach dem Stand von hier und heute wurden bisher auf einer Strecke von 15 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.
Die weiteren Bauarbeiten sind bereits terminiert. Alle Eigentümer der anzuschließenden Gebäude wurden über den voraussichtlichen Baubeginn informiert und erhielten die Kontaktdaten der Projektleiter der Bauunternehmen Lüders und Spie. Im nächsten Schritt erfolgen nun die Abstimmungsgespräche zwischen Eigen-tümer und Projektleitung zur individuellen Leitungsführung auf dem jeweiligen Grundstück und Platzierung der Hauseinführung.
Die Firma SPIE SAG GmbH aus Wallenhorst, die einen eigenen Bauhof an der Kreisheide in Künsebeck betreibt, wird das Gigabit-Netz der Lose 3 und 4 in den Orten Kölkebeck und Hörste verlegen. Der Netzausbau der Lose 1, 2 und 5 in Ascheloh, Egge-berg, in Hesseln und in Künsebeck sowie der Anschluss der Haller Schulen – erfolgt durch die Firma Lüders Dienstleistungs-GmbH aus Soltau.

Das gesamte Projekt muss bis Ende 2020 fertiggestellt sein.
Gebaut werden in den Außenbezirken sechs neue Netzverteilerhäuschen (POP) in Garagengröße. Von denen verzweigen sich die Leitungen zu den ebenfalls noch zu bauenden 96 Kabelverteilerschränken. Von dort aus werden die Datenleitungen dann zu den Hausanschlüssen verlegt. Insgesamt 1.050 davon sollen bis Ende 2020 entstehen:
160 in Ascheloh, 80 in Bokel, 100 in Eggeberg, 100 in Hesseln, 225 in Hörste, 150 in Kölkebeck und 300 in Künsebeck. Hinzu kommen 20 Anschlüsse für die Bildungseinrichtungen, die zum großen Teil in der Haller Innenstadt liegen.
Sobald ein Ortsteil komplett ausgebaut ist, kann das dortige Netz „beleuchtet“ werden. So nennt man die Dienste, die der bereits gefundene Pächter der Netze – die Deutsche Telekom – aufschaltet. Termine hierfür werden nach Baufortschritt bekannt gegeben.

Förderung

Halle (Westf.) ist die einzige Kommune in Ostwestfalen-Lippe, die ihr Glasfasernetz im Betreibermodell durch die 100%ige Tochter der Stadt, die hallewestfalen.net GmbH, ausbaut. Alle anderen Kommunen haben den Auftrag dafür an Telekommunikationsunternehmen vergeben und zahlen mit Hilfe von Bund und Land für die zu erwartende Wirtschaftlichkeitslücke.
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Der Selbstbehalt von 10% der Investitionen wird durch die Stadt Halle (Westf.) eingebracht.

Es geht voran: Die Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH Jochen Strieckmann und Johannes Wiese (hinten, von rechts) machen sich mit Bauleiter Lothar Jung (bibtech) ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten. Ein Spülbohrgerät ist hier an der Eggeberger Straße im Einsatz.

Netzausbau: Leitungsverlegung zum Kabelverzweiger im Ortsteil Eggeberg.

Baugrube Glasfasernetz HalleWestfalen

Erster Spatenstich für Haller Gigabit-Netz ist gesetzt

Mehrere Kolonnen beginnen Bauarbeiten in Kürze

Im Haller Ortsteil Kölkebeck ist am Freitagmittag der erste Spatenstich für das mit weitem Abstand teuerste kommunale Bauprojekt gesetzt worden: Rund 19 Mio. Euro wird der Anschluss der Haller Außenbereiche an bis zu 1.000 MBit schnelles Internet kosten.

Halles Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann, Jochen Strieckmann und Johannes Wiese – die beiden Geschäftsführer der Hallewestfalen.net GmbH – sowie zahlreiche heimische Politiker gaben dem Millionen-Investment Freitag die besten Wünsche mit auf den Weg. Strieckmann und Wiese zeigten sich sichtlich erleichtert, dass das seit vier Jahren laufende Projekt jetzt in seine entscheidende Phase geht – den Bau der Netze. Zu den Baukosten von rund 19 Mio. Euro geben der Bund über die Bundesförderung Breitband knapp 9,4, das Land NRW zur Kofinanzierung des Bundesprogramms knapp 7,5 Mio. Euro dazu. Die Stadt investiert neben viel Zeit im Projektmanagement nicht ganz 1,9 Mio. Euro.

„Schnelles Internet ist in der Informationsgesellschaft eine Infrastruktur, die ebenso wichtig ist wie Trinkwasser oder Strom, Radweg, Straße oder Schienen.“

Jochen Strieckmann (Stadt Halle) & Johannes Wiese (TWO)

Freitag ist auch der Auftrag an die beiden Baufirmen vergeben worden: Die SPIE SAG GmbH aus Wallenhorst, die als Netzbauer der TWO einen eigenen Bauhof an der Kreisheide in Künsebeck betreibt, wird das Gigabit-Netz in den Orten Kölkebeck und Hörste bauen. Die Lose 1, 2 und 5 der Ausschreibung – dahinter steht der Netzausbau in Ascheloh, Eggeberg, in Hesseln und in Künsebeck sowie der Anschluss der Haller Schulen – gewann die Firma Lüders Dienstleistungs-GmbH aus Soltau, die nach eigenen Angaben bereits 50.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt hat.   

Wann in den einzelnen Ortsteilen Baubeginn ist, wird in den nächsten Wochen vereinbart. Ziel ist ein kurzfristiger Start noch in diesem Jahr, denn das gesamte Projekt muss bis Ende 2020 fertiggestellt sein. Die Baufirmen wollen deshalb gleich mit mehreren Kolonnen antreten. Die Bauanlaufbesprechung ist in der kommenden Woche, kurz danach wollen die ersten Trupps starten. Je nach Planungsvorgabe werden für die Glasfaserkabel Gräben gezogen oder sie werden mittels Rohrvortrieb im Bodenverdrängungs- oder im Spülbohrverfahren verlegt. 120 Kilometer lang wird das Netz am Ende sein.

„Durch diesen Ausbau gibt es einen Zuwachs an Lebensqualität für die Haller Bürger.  Zusätzlich wird der ländliche Raum weiter attraktiver zum Wohnen und Leben.“

Ralph Brinkhaus (Mitglied des deutschen Bundestages)

Gebaut wird von sechs neu zu errichtenden Netzverteilerhäuschen zu ebenfalls zu bauenden Kabelverteilerschränken und von dort aus zu den Hausanschlüssen. Insgesamt 1.050 davon sollen bis Ende 2020 entstehen: 160 in Ascheloh, 80 in Bokel, 100 in Eggeberg, 100 in Hesseln, 225 in Hörste, 150 in Kölkebeck und 300 in Künsebeck. Hinzu kommen 20 Anschlüsse für die Bildungseinrichtungen, die zum großen Teil in der Haller Innenstadt liegen. Der Zeitplan ist mit 14 Monaten eng, aber die Baufirmen sind zuversichtlich. Donnerstag kommender Woche findet die Bauanlaufbesprechung statt, kurz danach wollen die ersten Bautrupps starten.

„Wir schliessen nicht nur Wohnhäuser und Betriebe an, sondern auch Schulen und Bildungseinrichtungen, sowohl in der Innenstadt als auch in den Ortsteilen. Beides ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Stadt.“

Anne Rodenbrock-Wesselmann (Bürgermeisterin der Stadt Halle)

Sobald ein Ortsteil komplett ausgebaut ist, kann das dortige Netz „beleuchtet“ werden. So nennt man die Dienste, die der bereits gefundene Pächter der Netze – die deutsche Telekom – aufschaltet. Termine hierfür gibt es jedoch noch nicht. Halle ist die einzige Kommune in Ostwestfalen-Lippe, die ihr Glasfasernetz im Betreibermodell ausbaut. Alle anderen haben den Auftrag dafür an Telekommunikationsunternehmen vergeben und zahlen mit Hilfe von Bund und Land für die zu erwartende Wirtschaftlichkeitslücke.

Freuen sich darüber, dass auch die Haller Bürger bald „Turbo-Internet“ haben: (v.l.) Michael Trammer (IEBL), Jana-Katharina Bayer (atene KOM GmbH), Maurice Kleffel (Bezirksregierung Detmold), Daniel Nölkensmeier (Bezirksregierung Detmold), Johannes Wiese (TWO), Jochen Strieckmann (Stadt Halle), Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann und Ralph Brinkhaus (MdB).

Fördermillionen für das Haller Gigabit-Netz jetzt bewilligt

Im Rahmen der Kofinanzierung von Land und Bund hat heute die hallewestfalen.net GmbH den endgültigen Förderbescheid für das Haller Breitbandprojekt von der Bezirksregierung Detmold erhalten. Knapp 7,5 Mio. Euro werden danach vom Land NRW gewährt.

Strahlende Gesichter bei den Geschäftsführern der hallewestfalen.net GmbH, als sie an diesem durchaus historischen 1. Oktober 2019 die Abordnung aus Detmold empfangen. „Wir wollten es uns nicht nehmen lassen, Ihnen den finalen Zuwendungsbescheid des Landes NRW für dieses außergewöhnliche Projekt, das einzige OWL-weit als Betreibermodell, persönlich zu überreichen“, sagten Katharina Fiebig und Maurice Kleffel von der Geschäftsstelle Gigabit.NRW an die Adresse der beiden Geschäftsführer Johannes Wiese und Jochen Strieckmann. Genau genommen gibt es diese Konstellation abgesehen von der Stadt Bergkamen, die sich nach den Hallern für das sogenannte Betreibermodell entschieden hat, auch in ganz Nordrhein-Westfalen nur einmal.

Es liegen jetzt viereinhalb Jahre hinter dem Projekt, das bis zum Jahreswechsel 2020/2021 schnelles Internet in die Außenbereiche bringt, und bei dem die Haller schon viel Pionierarbeit geleistet haben. „Wir mussten uns sogar als Telekommunikationsunternehmen anerkennen lassen“, erinnert sich Johannes Wiese an die Anfänge, „um überhaupt am Markt auftreten zu können“. Dass es jetzt mit dem Netzbau losgehen kann, verdanke man auch der anhaltenden Unterstützung seitens der Politik.

„Planung, Bau und Betrieb eines kommunalen Breitbandnetzes im Betreibermodell hat hier landauf, landab noch keine Vorbilder“, sagen die beiden Geschäftsführer einerseits leidgeprüft, aber auch nicht ohne Stolz. Jetzt könne es endlich richtig losgehen. „Wir bekommen täglich Nachfragen aus der Bürgerschaft, von Menschen, die einen Anschluss beantragt haben“, sagt Jochen Strieckmann.

Förderfähige Gesamtkosten von rund 18,73 Mio Euro – Das Land NRW gibt 40 Prozent

Der Bund hatte mit Bescheid vom 26. September 9.366.739 Euro bereitgestellt. Was noch fehlte, war der endgültige Zuwendungsbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen. Bislang waren erst knapp 3 Millionen vom Land bewilligt worden. Jetzt steht fest: Es gibt exakt 7.493.391 Euro für schnelles Internet in Halle Westfalen vom Düsseldorfer Digital-Ministerium.

Die Landesrichtlinie zur Kofinanzierung des Bundesprogramms „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ sieht einen Zuschuss von 40 Prozent zu den insgesamt rund 18,73 Millionen Euro förderfähigen Projektkosten aus Düsseldorf vor. An Eigenmitteln müssen die Haller 1.873.349 Euro aufbringen.

Bereits seit diesem Mai lagen die Ausschreibungsergebnisse für den Bau des künftig durch die Telekom betriebenen Netzes vor. „Wir konnten mit den Unternehmen, die sich erfolgreich auf die fünf Lose der europaweiten Ausschreibung beworben hatten, die Zuschlags- und Bindefirst zweimal verlängern, denn ohne den jetzt übergebenen Landesbescheid durften die Arbeiten nicht beauftragt und begonnen werden“, erklärt der Mitgeschäftsführer der hallewestfalen.net, Johannes Wiese, das Dilemma, in dem die hallewestfalen.net GmbH vorübergehend steckte. „Wichtige Details in den Förderanträgen mussten zuletzt noch mit dem Projektträger, der Atene KOM GmbH, erörtert und ergänzt werden. Jetzt haben wir diesen Knoten aber gemeinsam durchschlagen können“, stellt der zweite Geschäftsführer, Halles Kämmerer Jochen Strieckmann, erleichtert fest.

Wie geht es jetzt weiter?

„Wir haben schon einen Termin für den symbolischen, ersten Spatenstich ausgeguckt. Am 11. Oktober soll am Feuerwehrgerätehaus in Kölkebeck das Arbeitsgerät in die Hand genommen werden, an einem der sechs POP-Standorte im Netz“, freut sich Johannes Wiese. Nach den Herbstferien rollen dann die Bagger an. „Durch die rund zweimonatige Verzögerung kommen wir jetzt etwas zwar etwas unter Zeitdruck, aber die beiden Baufirmen rücken mit insgesamt sieben Kolonnen an, um das Projekt voranzutreiben“, erwarten die Geschäftsführer auch vollen Einsatz von dieser Seite.

Weiterer Meilenstein im Haller Breitbandprojekt für Johannes Wiese und Jochen Strieckmann: Katharina Fiebig (rechts) und Maurice Kleffel (links) von der Geschäftsstelle Gigabit.NRW (Detmold) überbringen das wertvolle Papier mit der Förderzusage persönlich, denn es ist höchste Zeit, dass mit dem Bau des Haller Gigabit-Netzes begonnen werden kann. © Stadt Halle (Westf.)

Ausreichend Firmen wollen Haller Glasfasernetz bauen

Halle Westfalen. 14. Mai 2019. Der geplante Bau des Haller Glasfasernetzes ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Ausschreibung des Baus verlief erfolgreich. Auf die fünf ausgeschriebenen Lose haben sich jeweils mehrere Bieter beworben.

„Damit sind wir einer unserer größten Sorgen ledig, dass das Auftragsvolumen für das Haller Glasfasernetz nicht ausreicht, um das Interesse der Baufirmen zu wecken“, freut sich Geschäftsführer Johannes Schwöppe. Die Eröffnung der Ausschreibung hat stattgefunden, aktuell läuft die technische Prüfung aller Angebote. Das wird noch gut zwei Wochen dauern.

Erst danach kann die Entscheidung fallen, welcher oder welche Bieter die Ausschreibung gewonnen haben. Und vergeben werden können die Bauaufträge letztlich auch erst dann, wenn die jetzt anhand der echten Zahlen zu überarbeitenden Fördermittelanträge von Bund, Land und Stadt positiv beschieden sind. „Das wird sicher noch einmal sechs bis acht Wochen dauern“, weiß Mitgeschäftsführer Jochen Strieckmann. Baustart könne demzufolge frühestens Ende Juli sein.

Zum Netzausbauplan blieb keine Frage unbeantwortet

Halle Westfalen. 16. Februar 2019. Wie groß das Interesse an schnellem Internet in den Haller Außenbereichen ist, zeigte der Infonachmittag der Hallewestfalen.net GmbH: Mehr als 350 Hausbesitzer kamen trotz strahlenden Sonnenscheins in das Schulzentrum Masch. Ziel war es, die Ausbaupläne zu prüfen und auf alle Fragen Antworten zu erhalten.

Das Gigabitnetz der Stadt Halle soll ab dem Sommer gebaut werden. Ausgangspunkte sind zwei Knoten (PoPs) der Telekom in Halle und Künsebeck, die mit dem Internet verbunden sind. Von dort an werden Glasfaserkabel in fünf Verteilergebäude und in 42 dahinter liegende Verteilerschränke verlegt. Von den Verteilerschränken geht es dann direkt in die Häuser. Die Glasfaserinfrastruktur endet im HÜP – dem Hausübergabepunkt. Jedes Haus, das im Ausbauplan als solches verzeichnet ist, bekommt einen Anschluss.

Nutzen kann man ihn, sobald die Telekom den Betrieb in diesem Netzteil aufnimmt, muss man aber nicht. Und das Haller Glasfasernetz wird barrierefrei sein, man kann auch bei seinem bisherigen Anbieter – das kann, muss aber nicht die Telekom sein – bleiben und mehr Leistung ordern, sobald der Anschluss funktioniert. Der reine Anschluss kostet die Hausbesitzer nichts.

Bevor das Kabel von der Straße zum Haus in rund 70-80 Zentimeter Tiefe verlegt wird, stimmt sich der Bauleiter vor Ort mit den Hausbesitzern ab. Besonderheiten wie Wasserleitungen im Vorgarten, ein steiniger Untergrund oder besondere Wünsche für die Platzierung der Technik kann man auch vorab an die Hallewestfalen.net GmbH melden, einfach eine Mail an info@hallewestfalen.net oder einen Brief schreiben. Der Hausanschluss ist Gas- und Feuchtedicht, sodass die Außenwand ihre Schutzfunktion nicht einbüßt.

Gebaut wird das Haller Glasfasernetz in fünf Bauabschnitten: Das sind Hesseln, Eggeberg und Ascheloh im Los 1, die Innenstadt (hier geht es um den Anschluss der Bildungseinrichtungen) und Stockkämpen gehören zum Los 2, Los 3 sind Bokel, Hörste und die Bereiche bis hinunter nach Hesselteich, zu Los 4 gehören Kölkebeck und der Bokeler Süden, Los 5 ist Künsebeck. Ob und wann Baubeginn in den einzelnen Losen ist wird in den nächsten Wochen geklärt wenn die Aufträge zu Bau vergeben werden. Noch läuft die Ausschreibung.   

Erläuterten Samstag mehr als 350 Hausbesitzern, wann und wie das Haller Glasfasernetz gebaut wird: (von links) Stefan Vogt (TWO), Michael Trammer (IEBL), die Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH, Johannes Schwöppe und Jochen Strieckmann, Holger Werle (IEBL) und Gregor Vos (Telekom).

Wichtig noch: Wenn jemand sein Haus nicht in dem bisherigen Ausbauplan findet, dann hat hierfür ein privater Anbieter den Netzausbau mit bis zu 30 MBit/s oder mehr angemeldet oder schon im Angebot. Wer trotzdem an das Gigabit-Netz der Hallewestfalen.net GmbH will – zum Beispiel weil eine Trasse nahe des Hauses gebaut wird – sollte sein Interesse an einem Extra-Anschuss anmelden. Dazu Jochen Strieckmann: „Wir werden solche Anfragen aber erst nach dem Bau des Netzes klären, denn wir brauchen als öffentlicher Bauherr eine Sondergenehmigung, um solche Anschluss errichten zu dürfen.“

Alle Hauseigentümer, die bislang den für den Ausbau nötigen Grundstücksnutzungsvertrag nicht am Samstag abgeben konnten, werden gebeten, diese in den nächsten Tagen ausgefüllt und unterschrieben im Haller Rathaus abzugeben – sonst gibt es keinen kostenlosen Glasfaseranschluss.

Gigabit-Netzausbauplan wird vorgestellt

Halle Westfalen. 14. Februar 2019. In der Mensa des Haller Schulzentrums Masch,  Wasserwerkstraße 1, wird am Samstag, 16. Februar, der Ausbauplan für das GigabitNetz vorgestellt. Eingeladen sind viele Hausbesitzer und Firmeninhaber aus den Haller Ortsteilen. Beginn ist um 15 Uhr.

Die Planer werden den Netzausbauplan vorstellen und auf jede einzelne Frage eingehen. Wo die Kabeltrassen verlaufen sollen, kann man vorab auch in der Rubrik Bauplan dieser Website einsehen, sich dort eine interaktive Karte (PDF) herunterladen.

Viele Grundstücksbesitzer sind zudem aufgefordert, eine Kabelbaugenehmigung zu erteilen. Das Formular steht ebenfalls in der Rubrik Bauplan zum Herunterladen bereit. Die Eigentümer werden gebeten, das Formular ausgefüllt zum Infonachmittag mitzubringen, im Rathaus abzugeben oder an die hallewestfalen.net GmbH, Kättkenstraße 8, 33790 Halle zu senden.


Alle Bewohner der Ortsteile müssen sich jetzt entscheiden

Die hallewestfalen.net GmbH stellt ihren Gigabit-Netzausbauplan vor

Halle Westfalen. 6. Januar 2019. Wer in den Außenbereichen von Halle ein Haus, einen Hof oder eine Firma besitzt, muss sich jetzt entscheiden: Und zwar für oder gegen einen Gigabit-Internetanschluss. Die Hallewestfalen.net GmbH stellt ihren Netzausbauplan am Samstag, 16. Februar, öffentlich vor.

Den Meisten wird die Wahl nicht schwerfallen, denn der Anschluss bis ins Gebäude ist kostenlos. Die Kosten für den Bau trägt die Hallewestfalen.net GmbH, eine 100%-Tochter der Stadt Halle, die mit Fördermitteln von Stadt, Land und Bund ein Glasfasernetz in den Haller Ortsteilen baut. Wer sich für einen Anschluss entscheidet, kann, muss diesen aber nicht vom Start des Netzbetriebs an nutzen.

Bevor Ja oder Nein gefragt sind, können sich alle Grundeigentümer im Rahmen eines Infonachmittags schlau machen. Die hallewestfalen.net GmbH lädt dazu am Samstag, 16. Februar, in die Mensa des Schulzentrums an der Masch ein. Beginn ist um 15 Uhr. Die beteiligten Planer werden den Netzausbauplan vorstellen und auf jede einzelne Frage der Besucher eingehen. Wo die Kabeltrassen verlaufen sollen, kann man einsehen, indem man sich die interaktive Karte am Fuß dieser Seite herunterlädt.

Vor dem Baustart muss die hallewestfalen.net GmbH noch Genehmigungen für den Bau der Leitungen bei den Grundstücksbesitzern einholen. Und zwar sowohl bei denen, die einen Anschluss haben wollen wie auch von denen, über deren Grundstück nur ein Kabel geführt werden soll. Das entsprechende Formular steht ebenfalls am Fuß dieser Seite zum Herunterladen bereit. Die Grundbesitzer werden gebeten, das Formular ausgefüllt zum Infonachmittag mitzubringen, im Rathaus abzugeben oder an die hallewestfalen.net GmbH, Kättkenstraße 8, 33790 Halle zu senden.

Wichtige Hinweise für Sie

Wer Fragen oder Hinweise zur bisherigen Planung hat wird gebeten, zum Infonachmittag zu kommen. Wer das nicht möglich machen kann, sollte seine Fragen oder Hinweise umgehend per Post an die Hallewestfalen.net GmbH, Kättkenstraße 8, 33790 Halle (Westf.) adressieren.

Grundstücksbesitzer sollten das Formular Grundstücksnutzungsvertrag gemäß § 45a Telekommunikationsgesetz möglichst ausgefüllt und unterschrieben zum Infonachmittag mitbringen. Oder im Haller Rathaus abgeben. Hier steht es zum Download bereit:

Grundstücksnutzungsvertrag gemäß § 45a Telekommunikationsgesetz (PDF)

Der Plan Trassenverauf Breitbandausbau Stadt Halle (Westf.) steht hier zum Download und zur Prüfung durch Interessierte als PDF bereit. Bitte einfach in das nachfolgende Bild klicken.

Mit Klick in die Karte erhalten sie ein interaktives PDF zum Download (12MB)