Neues Glasfasernetz im ländlichen Halle vollständig im Betrieb

hallewestfalen.net nimmt nun „graue Flecken“ in Angriff

Das im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitband und vom NRW-Wirtschaftsministerium geförderte Glasfasernetz in den ländlichen Teilen Halles ist seit Ende November 2021 vollständig eingerichtet und damit zukunftsfähig aufgestellt. Mittlerweile sind bereits 400 Anschlüsse aktiviert und mit Internet-Produkten der Telekom versorgt. Nicht nur die hallewestfalen.net GmbH, sondern auch Netzpächterin Telekom zeigen sich mit dem Projektverlauf sehr zufrieden.

Nach dem Baubeginn im Oktober 2019 wurden für das neue Glasfasernetz in den Außenbereichen von Halle rund 160 Kilometer Rohr auf öffentlichen Wegen und Flächen verlegt. Damit sind 711 Adressen mit insgesamt 1.082 Wohn- und 85 Gewerbeeinheiten angeschlossen und haben nun Zugang zu schnellem Internet – einschließlich der 18 Schulen in diesem Gebiet. 60 der für den Anschluss in Frage kommenden Adressen wurden im Rahmen des Ausbaus nicht angebunden, weil die Eigentümer keinen Glasfaseranschluss wünschten oder aus anderen Gründen keine Eigentümererklärung vorlag.

Jeder im neuen Glasfasernetz angeschlossene Haushalt kann inzwischen bei der Telekom die Versorgung mit schnellem Internet beauftragen. Auch die kostenlose Inhouse-Verkabelung in Mehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten und Gewerbeobjekten ist inzwischen in all den Gebäuden fertiggestellt, für die ein entsprechender Auftrag vorlag. „Die übrigen rund 40 Hauseigentümer werden von uns nun noch einmal über dieses Angebot informiert“, kündigt Johannes Wiese an. Der Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH lobt außerdem die hervorragende Kooperation mit dem Netzpächter Telekom. „Besonders von den Haller Unternehmen haben wir schon viel positives Feedback zur unkomplizierten und schnellen Aktivierung des Glasfaseranschlusses bekommen.“

Die Tiefbaukosten für die Herstellung der Glasfaser-Infrastruktur liegen wie geplant zwischen 19 und 19,5 Millionen Euro. „Für die exakte Bausumme brauchen wir allerdings erst noch die Schlussrechnungen der beteiligten Tiefbauunternehmen“, erklärt Björn Hüllbrock, ebenfalls Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH und zugleich Kämmerer der Stadt. Die Hälfte dieser Investition wird vom Bundesförderprogramm Breitband übernommen, weitere 40 Prozent vom Land NRW. „Die Stadt Halle muss zehn Prozent dieser Projektkosten und die nicht förderfähigen Kosten übernehmen sowie die Projektkoordination stellen.“

„Im bundesweiten Vergleich ist das Projekt in Halle wirklich hervorragend gelaufen“, weiß Fördermittelberater und Projektleiter Marcel Schäfer von Rödl & Partner. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung ist es auch völlig normal, dass sich der geplante Fertigstellungstermin etwas verschiebt. Besonders die Verzögerung durch die Pandemie hat natürlich niemand vorhersehen können“. Auf der Zielgeraden seien dann mit der Telekom noch unerwartet viele technische Detailfragen zu klären gewesen. „Als bundesweit erste Kommune, die ein solches Betreibermodell mit einer städtischen Gesellschaft und der Telekom als Netzpächter realisiert hat, hat Halle hier aber auch eine echte Vorreiterrolle übernommen.“

Getreu dem Motto „Nach dem Projekt ist vor dem Projekt“ soll es mit dem Ausbau des zukunftsfähigen Internets in Halle nun weitergehen. „Zunächst haben wir gemäß der Förderrichtlinie des Bundes in Halle die sogenannten ‚weißen Flecken‘ erschlossen“, erklärt Wiese. „Das waren die Haushalte, mit besonders langsamen Internetverbindungen unter 30 Mbit pro Sekunde.“ Jetzt gehe es an die Versorgung der „grauen Flecken“ mit Datenraten unter 100 Mbit/s. „Am 29. Januar haben wir dafür die vorgeschriebene achtwöchige Markterkundung gestartet, um die konkreten Ausbaupläne der Anbieter und die in Frage kommenden Adressen festzustellen.“ Anschließend werde hallewestfalen.net das Förderverfahren einleiten. „Schnelles Internet ist heute als Infrastruktur ebenso selbstverständlich und daher genauso wichtig, wie Trinkwasser, Strom und Straßen“, ist Halles Bürgermeister Thomas Tappe überzeugt. „Ich bin froh, dass wir den Internet-Ausbau hier in Halle mit Unterstützung von Bund und Land selbst in die Hand genommen haben und die Versorgung mit schnellem Internet nun weiter intensiv vorantreiben können.“

Die ersten hundert Haller surfen bereits mit Lichtgeschwindigkeit

Schnelles Glasfasernetz nun komplett aufgeschaltet

Eher als erwartet ist die schrittweise Aufschaltung des neuen Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles nun abgeschlossen. „Ab sofort können alle Anschlüsse für Einfamilienhäuser bei der Telekom gebucht werden“, gab Johannes Wiese, Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH auf einem Vor-Ort-Termin bei der Jobotec GmbH bekannt. Das Haller Unternehmen gehört zu den ersten hundert Kunden, die schon im neuen Glasfasernetz unterwegs sind. „Nach einigen Verzögerungen ist das Projekt auf der Zielgera-den richtig in Fahrt gekommen“, berichtete Wiese. „Um das zu erreichen, hätten die Beteiligten hervorragend zusammengearbeitet.

„Unser durch das Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW-Wirtschaftsministerium geförderte Glasfasernetz bringt den heimischen Unter-nehmen eine echte Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit“, konstatiert Halles Bürgermeister Thomas Tappe. „Speziell in den ländlichen Bereichen waren Pri-vatleute und Unternehmen digital bisher eher abgehängt. Jetzt surfen sie am schnellsten.“ Das neue Glasfasernetz sei ein echtes Zukunftsmodell. „Der große Vorteil ist, dass das Netz der Stadt Halle und damit den Bürgern gehört“, betonte Tappe. Bei diesem in NRW bisher einmaligem Betreibermodell habe man mit der Telekom als Netzpächter außerdem einen starken Partner an der Seite. „Am Ende betrachtet, ist alles wirklich gut gelaufen.“

„Dass der Anschluss an das neue Glasfasernetz jetzt so schnell und reibungslos über die Bühne gegangen ist, hat mich sehr positiv überrascht“, berichtet Jobo-tec-Geschäftsführer Ralf Schönberg. „Weil unser Unternehmen ständig mit gro-ßen Datenmengen umgehen muss, bringt der Glasfaseranschluss uns eine enorme Arbeitserleichterung und viele neue Möglichkeiten.“ Mit dem schnellen Netzt ließen sich jetzt nicht nur Updates und Fernwartung unkompliziert durch-führen, sondern auch Zoom-Konferenzen – ohne das Video auszuschalten. „Au-ßerdem können wir nun endlich über ein Outsourcing unserer Serverkapazitäten nachdenken.“

„Wer das neue Glasfasernetz nutzen möchte, muss allerdings erst einmal aktiv werden und sich mit uns in Verbindung setzen“, betont Frank Neiling von der Telekom. Bei der Buchung werde zum Beispiel geklärt, ob ein glasfaserfähiger Router vorhanden oder noch zu liefern ist. In der Regel müsse außerdem erst der Vertrag mit dem anderen Anbieter gekündigt werden. „Das überlassen sie am besten uns, weil das dann meist reibungsloser funktioniert“, rät Neiling. “Wenn alles geregelt ist, setzt abschließend ein Telekom-Servicetechniker den An-schluss beim Kunden vor Ort in Betrieb.“ Für Mehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten und Gewerbeobjekte, gelte weiterhin, dass vor der Buchung des Glasfaseranschlusses erst die Inhouse-Verkabelung fertig sein muss. Buchun-gen sind online (www.telekom.de/schneller), über die Hotline (0800 33 03000) oder über den Telekom Shop am Ronchinplatz 3 in Halle (Tel: 05201 / 6626169) möglich. Eine vollständige Liste der buchbaren Adressen gibt es unter Service.


Freuen sich über die Vorteile, die das schnelle Glasfasernetz jetzt auch den Haller Unternehmen bringt (hinten v.l.): Susanne Künstler (Wirtschaftsförderung), Bürgermeister Thomas Tappe, Björn Hüllbrock und Johannes Wiese (beide Ge-schäftsführer hallewestfalen.net), Karl-Heinz Rempe und Frank Neiling (beide Telekom) sowie (vorne v.l.) die Jobotec-Geschäftsführer Stefan Gregor und Ralf Schönberg. Foto: hallewestfalen.net / Julika Kleibohm

Weitere Adressen in Hörste aufgeschaltet

Erste Glasfaseranschlüsse im Bereich Stockkämpen buchbar

Für das neue Glasfasernetz in den ländlichen Teilen Halles werden nun erste Bereiche in Stockkämpen und weitere Adressen in Hörste aufgeschaltet. Laut hallewestfalen.net GmbH und Netzpächter Telekom können ab dem 22. Novem-ber Glasfaseranschlüsse in folgenden Straßen gebucht werden: Lönsweg, Ei-chenweg, Stockkämper Weg, Holtfelder Straße, Hesselner Straße, Hörster Straße, Hasenweg, Buschweg, Paterpatt, Heuermanns Weg, Paulinenweg, Steinhause-ner Weg, Postweg, Kölkenweg, Suttheide, Voßheide, Steinbachstraße und Speckhagen. Kunden aus Einfamilienhäusern mit diesen Adressen können bei der Telekom online (www.telekom.de/schneller), über die Hotline (Tel.: 0800 / 3303000) oder über den Telekom Shop am Ronchinplatz 3 in Halle (Tel: 05201 / 6626169) einen Glasfaseranschluss buchen. Wer beim Telekom Shop bereits registriert ist, wird automatisch kontaktiert. Für Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten und Gewerbeobjekte können die Anschlüsse erst nach Fertig-stellung der Inhouse-Verkabelung gebucht werden. Eine vollständige Liste der bereits buchbaren Bereiche gibt es unter Service auf www.hallewestfalen.net.

Ab dem 22.11.2021
Stockkämpen: Lönsweg, Eichenweg, Stockkämper Weg, Holtfelder Straße, Hes-selner Straße, Hörster Straße, Hasenweg, Buschweg, Paterpatt, Heuermanns Weg, Paulinenweg, Steinhausener Weg, Postweg
Hörste: Kölkenweg, Suttheide, Voßheide, Steinbachstraße, Speckhagen

Seit dem 15.11.2021
Kölkebeck: Gütersloher Straße, Dahlbreede, Lagerheider Weg, Sandforther Straße, Diekhäger Straße, Settelweg, Burgstraße, Hanenbrink, Schildstraße, El-lerbrok, Gütersloher Straße, Keimstraße, Wöstenweg, Hesselteicher Straße, Rundheide, Strothweg, Steinbachstraße, Sinnerstraße, Treiberweg, Dallweg

Seit dem 08.11.2021:
Halle Nord: Ascheloher Weg, Hengeberg, Turmstraße, Eggeberger Straße, Nie-derfeldstraße, Kleistraße

Seit dem 02.11.2021:
Hörste: Versmolder Straße, Bruchstraße, Fleerweg
Halle Nord: Berghagen, Nordstraße, Wertherstraße, Theenhausener Straße, Eg-ge, Steinweg, Grüner Weg, Lönsweg, Eichenweg, Stockkämper Weg, Holtfelder Straße, Hesselner Straße

Seit dem 25.10.2021:
Bockenmühlenweg, Fischweg, Flurstraße, Haartstraße, Hegelstraße, Heuweg, Hoppenkamp, Im Hagen (teilweise), Kölkebecker Straße, Kreisheide (teilweise), Kreisstraße, Kuhlenweg, Leimweg, Maschweg, Pappelstraße (teilweise), Raven-na-Park, Schloßweg, Siedinghausener Straße, Süderkamp, Suttheide, Taten-hausener Straße (teilweise), Tiegstraße, Versmolder Straße, Voßbrink, Wachol-derstraße, Wiesenstraße, Wöstenweg, Zum Niederdorf.

Seit dem 18.10.2021:
Künsebeck: An den Eichen, Bielefelder Straße, Brackweder Straße, Friedland-straße, Friesenweg, Fuhrweg, Gartnischer Weg, Helmholtzstraße, Im Hagen (teil-weise), Kleine Heide, Kreisheide (teilweise), Künsebecker Weg, Landweg, Max-Planck-Straße, Meindersstraße, Mühlenhof, Pappelstraße (teilweise), Patthorster Straße, Röntgenstraße, Sandforther Straße, Sandweg, Schwalbenweg, Taten-hausener Straße (teilweise), Teichstraße, Turnerstraße.

Inbetriebnahme des schnellen Netzes schreitet zügig voran

Auch in Kölkebeck werden jetzt erste Glasfaseranschlüsse aufgeschaltet

Im Rahmen der schrittweisen Aufschaltung des neuen Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles gehen nach weiteren Bereichen von Halle Nord auch erste Adressen in Kölkebeck in Betrieb. Laut hallewestfalen.net GmbH und Netzpächter Telekom können ab sofort auch in den folgenden Straßen Glasfaseranschlüsse gebucht werden: Ascheloher Weg, Hengeberg, Turmstraße, Eggeberger Straße, Niederfeldstraße und Kleistraße. Hinzu kommen ab dem 15. November in Kölkebeck die Straßen Gütersloher Straße, Dahlbreede, Lagerheider Weg, Sandforther Straße, Diekhäger Straße, Settelweg, Burgstraße, Hanenbrink, Schildstraße, Ellerbrok, Gütersloher Straße, Keimstraße, Wöstenweg, Hesselteicher Straße, Rundheide, Strothweg, Steinbachstraße, Sinnerstraße, Treiberweg und Dallweg. Kunden aus Einfamilienhäusern mit diesen Adressen können bei der Telekom online (www.telekom.de/schneller), über die Hotline (Tel.: 0800 / 3303000) oder über den Telekom Shop am Ronchinplatz 3 in Halle (Tel: 05201 / 6626169) einen Glasfaseranschluss beantragen. Wer beim Telekom Shop bereits registriert ist, wird automatisch kontaktiert. Für Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten und Gewerbeobjekte sind die Anschlüsse erst nach Fertigstellung der Inhouse-Verkabelung buchbar.

Ab dem 15.11.2021
Kölkebeck: Gütersloher Straße, Dahlbreede, Lagerheider Weg, Sandforther Straße, Diekhäger Straße, Settelweg, Burgstraße, Hanenbrink, Schildstraße, Ellerbrok, Gütersloher Straße, Keimstraße, Wöstenweg, Hesselteicher Straße, Rundheide, Strothweg, Steinbachstraße, Sinnerstraße, Treiberweg, Dallweg

Seit dem 08.11.2021:
Halle Nord: Ascheloher Weg, Hengeberg, Turmstraße, Eggeberger Straße, Niederfeldstraße, Kleistraße

Seit dem 02.11.2021:
Hörste: Versmolder Straße, Bruchstraße, Fleerweg
Halle Nord: Berghagen, Nordstraße, Wertherstraße, Theenhausener Straße, Egge, Steinweg, Grüner Weg, Lönsweg, Eichenweg, Stockkämper Weg, Holtfelder Straße, Hesselner Straße

Seit dem 25.10.2021:
Bockenmühlenweg, Fischweg, Flurstraße, Haartstraße, Hegelstraße, Heuweg, Hoppenkamp, Im Hagen (teilweise), Kölkebecker Straße, Kreisheide (teilweise), Kreisstraße, Kuhlenweg, Leimweg, Maschweg, Pappelstraße (teilweise), Ravenna-Park, Schloßweg, Siedinghausener Straße, Süderkamp, Suttheide, Tatenhausener Straße (teilweise), Tiegstraße, Versmolder Straße, Voßbrink, Wacholderstraße, Wiesenstraße, Wöstenweg, Zum Niederdorf.

Seit dem 18.10.2021:
Künsebeck: An den Eichen, Bielefelder Straße, Brackweder Straße, Friedlandstraße, Friesenweg, Fuhrweg, Gartnischer Weg, Helmholtzstraße, Im Hagen (teilweise), Kleine Heide, Kreisheide (teilweise), Künsebecker Weg, Landweg, Max-Planck-Straße, Meindersstraße, Mühlenhof, Pappelstraße (teilweise), Patthorster Straße, Röntgenstraße, Sandforther Straße, Sandweg, Schwalbenweg, Tatenhausener Straße (teilweise), Teichstraße, Turnerstraße.

 

Schnelles Netz nun auch im Haller Norden buchbar

Weitere Glasfaseranschlüsse in Hörste und Halle Nord aufgeschaltet

Im Rahmen der schrittweisen Aufschaltung des neuen Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles gehen die Anschlüsse nun in weiteren Bereichen von Hörste und Halle Nord in Betrieb.

Die hallewestfalen.net GmbH und Netzpächter Telekom informieren darüber, dass nun auch in folgenden Straßen Glasfaseranschlüsse gebucht werden können: Versmolder Straße, Bruchstraße, Fleerweg, Berghagen, Nordstraße, Wertherstraße, Theenhausener Straße, Egge, Steinweg, Grüner Weg, Lönsweg, Eichenweg, Stockkämper Weg, Holtfelder Straße und Hesselner Straße. Kunden aus Einfamilienhäusern in diesen Bereichen können bei der Telekom online (www.telekom.de/schneller), über die Hotline (Tel.: 0800 / 3303000) oder über den Telekom Shop am Ronchinplatz 3 in Halle (Tel: 05201 / 6626169) einen Glasfaseranschluss beantragen. Wer beim Telekom Shop bereits registriert ist, wird automatisch kontaktiert. Für Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten und Gewerbeobjekte können die Anschlüsse erst nach Fertigstellung der Inhouse-Verkabelung gebucht werden.

Ab dem 02.11.2021:
Hörste: Versmolder Straße, Bruchstraße, Fleerweg
Halle Nord: Berghagen, Nordstraße, Wertherstraße, Theenhausener Straße, Egge, Steinweg, Grüner Weg, Lönsweg, Eichenweg, Stockkämper Weg, Holtfelder Straße, Hesselner Straße

Seit dem 25.10.2021:
Bockenmühlenweg, Fischweg, Flurstraße, Haartstraße, Hegelstraße, Heuweg, Hoppenkamp, Im Hagen (teilweise), Kölkebecker Straße, Kreisheide (teilweise), Kreisstraße, Kuhlenweg, Leimweg, Maschweg, Pappelstraße (teilweise), Ravenna-Park, Schloßweg, Siedinghausener Straße, Süderkamp, Suttheide, Tatenhausener Straße (teilweise), Tiegstraße, Versmolder Straße, Voßbrink, Wacholderstraße, Wiesenstraße, Wöstenweg, Zum Niederdorf.

Seit dem 18.10.2021:
An den Eichen, Bielefelder Straße, Brackweder Straße, Friedlandstraße, Friesenweg, Fuhrweg, Gartnischer Weg, Helmholtzstraße, Im Hagen (teilweise), Kleine Heide, Kreisheide (teilweise), Künsebecker Weg, Landweg, Max-Planck-Straße, Meindersstraße, Mühlenhof, Pappelstraße (teilweise), Patthorster Straße, Röntgenstraße, Sandforther Straße, Sandweg, Schwalbenweg, Tatenhausener Straße (teilweise), Teichstraße, Turnerstraße.

Aufschaltung der Glasfaseranschlüsse geht voran

Ab sofort ist das schnelle Netz auch in Hörste-Nord buchbar

Nachdem die Aufschaltung der ersten Netzverteilerbereiche des neuen Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles begonnen hat, schreitet sie nun weiter voran: Ab sofort geht das schnelle Netz in weiteren Bereichen von Künsebeck und in Hörste-Nord in Betrieb.

Die hallewestfalen.net GmbH und Netzpächter Telekom teilen mit, dass die Glasfaseranschlüsse nun auch in folgenden Straßen verfügbar sind: Bockenmühlenweg, Fischweg, Flurstraße, Haartstraße, Hegelstraße, Heuweg, Hoppenkamp, Im Hagen (teilweise), Kölkebecker Straße, Kreisheide (teilweise), Kreisstraße, Kuhlenweg, Leimweg, Maschweg, Pappelstraße (teilweise), Ravena Park, Schloßweg, Siedinghausener Straße, Süderkamp, Suttheide, Tatenhausener Straße (teilweise), Tiegstraße, Versmolder Straße, Voßbrink, Wacholder Straße, Wiesenstraße, Wöstenweg und Zum Niederdorf. In diesen Bereichen können Kunden aus Einfamilienhäusern bei der Telekom entweder online (www.telekom.de/schneller), über die Hotline (Tel.: 0800 / 3303000) oder über den Telekom Shop am Ronchinplatz 3 in Halle (Tel: 05201 / 6626169) ihren schnellen Glasfaseranschluss beantragen. Wer sich für diese Bereiche bereits im Vorfeld bei der Mobilpunkt GmbH registriert hat, wird automatisch kontaktiert. Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten und Gewerbeobjekte, bei denen eine sogenannte „Inhouse-Verkabelung“ noch nicht abgeschlossen ist, können ihren Anschluss erst nach Fertigstellung der Verkabelung buchen. Im nächsten Schritt sollen schon bald weitere Bereiche in Hörste aufgeschaltet werden.

Ab dem 25.10.2021:
Bockenmühlenweg, Fischweg, Flurstraße, Haartstraße, Hegelstraße, Heuweg, Hoppenkamp, Im Hagen (teilweise), Kölkebecker Straße, Kreisheide (teilweise), Kreisstraße, Kuhlenweg, Leimweg, Maschweg, Pappelstraße (teilweise), Ravena Park, Schloßweg, Siedinghausener Straße, Süderkamp, Suttheide, Tatenhausener Straße (teilweise), Tiegstraße, Versmolder Straße, Voßbrink, Wacholder Straße, Wiesenstraße, Wöstenweg, Zum Niederdorf.

Seit dem 18.10.2021:
An den Eichen, Bielefelder Straße, Brackweder Straße, Friedlandstraße, Friesenweg, Fuhrweg, Gartnischer Weg, Helmholtzstraße, Im Hagen (teilweise), Kleine Heide, Kreisheide (teilweise), Künsebecker Weg, Landweg, Max-Planck-Straße, Meindersstraße, Mühlenhof, Pappelstraße (teilweise), Patthorster Straße, Röntgenstraße, Sandforther Straße, Sandweg, Schwalbenweg, Tatenhausener Straße (teilweise), Teichstraße, Turnerstraße.

In Künsebeck geht jetzt das schnelle Glasfasernetz in Betrieb

Bis zum Jahresende wird das neue schnelle Netz schrittweise aufgeschaltet.

Wie angekündigt startet am 18. Oktober die Aufschaltung der ersten Netzverteilerbereiche des vom Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW-Wirtschaftsministerium geförderten Glasfasernetzes in den ländlichen Teilen Halles. Die hallewestfalen.net GmbH und der Netzpächter Telekom teilen mit, dass im ersten Schritt sechs sogenannte Netzverteiler-Bereiche (NVt) in Künsebeck in Betrieb gehen. (Ein NVt ist die kleinste zusammenhängende Einheit im Glasfasernetz.) Buchbar werden dann die Glaserfaser-Anschlüsse in folgen Straßen: Sandweg, Kleine Heide, Gartnischer Weg, Friesenweg, Teichstraße, Bielefelder Straße, Mühlenhof, Brackweder Straße, Röntgenstraße, Max-Planck-Straße, Helmholtzstraße, Künsebecker Weg, Friedlandstraße, Meindersstraße, Schwalbenweg, Turnerstraße, Kreisheide, Pappelstraße, Landweg, Im Hagen, Sandforther Straße, Fuhrweg, An den Eichen, Patthorster Straße und Tatenhausener Straße.

In diesen Bereichen können Kunden aus Einfamilienhäusern dann bei der Telekom entweder online (www.telekom.de/schneller), über die Hotline (0800 33 03000) oder über den Telekom Shop am Ronchinplatz 3 in Halle (Tel: 05201 / 6626169) ihren schnellen Glasfaseranschluss beantragen. „Wer sich für die in Frage kommenden Bereiche bereits im Vorfeld bei der Mobilpunkt GmbH registriert hat, wird von dieser automatisch kontaktiert“, kündigt der Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH, Johannes Wiese, an.

Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten und Gewerbeobjekte, bei denen die sogenannte „Inhouse-Verkabelung“ noch nicht abgeschlossen ist, müssen mit der Buchung bis zu Fertigstellung der Verkabelung warten. „Da die bestehenden Kupferleitungen für den neuen Anschluss durch Glasfaserleitungen ersetzt werden müssen, kann dieser erst nach Abschluss der Arbeiten aufgeschaltet werden“, erklärt Wiese. Alle Inhouse-Verkabelungskunden seien bereits über das von der Telekom beauftragte Serviceunternehmen informiert und die Verkabelungen zum großen Teil auch schon fertiggestellt. „Das Unternehmen hat uns versichert, dass man alles daran setze, die Verkabelungsarbeiten bis zum Jahresende abzuschließen.“

Nach Künsebeck werden in Kürze dann auch in Hörste Nord weitere Netzverteilerbereiche in Betrieb gehen. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, bis zum Jahresende alle 40 NVts aufzuschalten“, verspricht Frank Neiling von der Telekom. Nach den ersten Erfahrungen werde dieser Prozess sicher zunehmend reibungsloser vorangehen. „Wir bitten alle Haller, die derzeit auf ihren Glasfasernetz-Anschluss warten, noch einmal um Verständnis“, sagt Halles Bürgermeister Thomas Tappe und erinnert daran, dass das Projekt bereits durch die Corona-Pandemie stark ausgebremst worden sei. „Jetzt wirkt sich zusätzlich die Tatsache aus, dass wir hier ein echtes Pilotprojekt haben. Halle ist die erste und bisher einzige Stadt in NRW mit einem Betreibermodell, bei der die Telekom als Netzpächter fungiert.“ Deshalb habe es unerwartet viele technische Detailfragen zu klären und einen großen Abstimmungsbedarf gegeben. „Doch die Zusammenarbeit mit der Telekom läuft gut und wir gehen bei der Umsetzung des neuen Glasfasernetzes für die ländlichen Teile Halles nun mit Volldampf in die Zielgerade“, so Tappe.

Haller Glasfasernetz kann in Betrieb gehen

Ab Mitte Oktober können die ersten Anschlüsse „scharfgeschaltet“ werden. Bis zum Jahresende wird das gesamte Netz in Betrieb gehen.

Die bautechnischen Arbeiten des neuen Haller Glasfasernetzes sind vollständig abgeschlossen. Ab Mitte Oktober können die ersten Glasfaseranschlüsse aus dem Breitbandausbauprojekt der hallewestfalen.net GmbH durch die Telekom Deutschland GmbH „scharfgeschaltet“ werden. Bis zum Jahresende soll dann das gesamte Netz in Betrieb gehen.

Im Hintergrund hat die Telekom Deutschland nach Vorarbeiten der hallewestfalen.net GmbH an der systemtechnischen Bebuchbarkeit und finalen Inbetriebnahme der Anschlüsse gearbeitet und befindet sich für die ersten Netzverteiler-Bereiche auf der Zielgeraden. Als Netzverteiler-Bereiche, oder NVt, werden die kleinsten räumlich zusammenhängenden Einheiten in Glasfaserprojekten bezeichnet.

Von Mitte Oktober bis Ende Oktober werden zunächst die NVt im Bereich Künsebeck in Betrieb genommen. Es ist geplant, dass anschließend die Bereiche Hörste und Halle-Nord folgen. Die übrigen Bereiche sind ebenfalls in der Vorbereitung und werden sukzessive in Betrieb gehen. Eine vollständige Inbetriebnahme des Glasfasernetzes ist bis Jahresende zu erwarten.

„Ich bin sehr froh darüber, dass nun eine verbindliche Zeitplanung vorliegt und nach Monaten des Planens und Bauens eine leistungsstarke Glasfaseranbindung der bislang stark unterversorgten Außenbereiche mit weniger als 30 Mbit/s möglich wird“, sagt Bürgermeister Thomas Tappe.

 

Schulterschluss zwischen der hallewestfalen.net und der Telekom

Am 12. August fand ein Abstimmungsgespräch zwischen der hallewestfalen.net GmbH und der Telekom Deutschland GmbH statt. Beide Unternehmen einigten sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise und arbeiten im Schulterschluss an der erfolgreichen Umsetzung.

Am 12. August fand ein gemeinsamer Termin zwischen der hallewestfalen.net GmbH und der Telekom Deutschland GmbH vor Ort in Halle (Westf.) statt. Im Rahmen des Termins tauschten sich die Beteiligten intensiv über die Übergabe des Glasfasernetzes an die Telekom aus. Insbesondere fand eine umfangreiche Bestandsaufnahme des Status Quo zum aktuellen Baufortschritt sowie der dazugehörigen Dokumentation statt. Außerdem wurde die geplante Verpachtung bzw. Übernahme durch die Telekom und die Inbetriebnahme des Glasfasernetzes vorbereitet.

Die Unternehmen nutzten diesen Termin für einen Schulterschluss, um gemeinsam den erfolgreichen Abschluss des Projektes, welches in dieser Form für beide Unternehmen bisher einmalig ist, im Interesse aller Beteiligten sicherzustellen.

In den kommenden Monaten werden die sogenannten Netzverteiler-Bereiche (NVt = kleinste räumliche zusammenhängende Einheit in Glasfaserprojekten) sukzessive in den Systemen der Telekom erfasst. Damit werden die jeweiligen Anschlüsse für Endkunden buchbar. Sobald einer der NVt-Bereiche vollständig erfasst ist und in Betrieb gehen kann, wird dieser Bereich auf den Webseiten der hallewestfalen.net und Telekom veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet können anschließend den jeweils passenden Glasfasertarif auswählen und buchen. Die Unternehmen gehen davon aus, dass von nun an wöchentlich ein bis zwei NVt-Bereiche übergeben werden können.

Es ist festzuhalten, dass das gewählte Ausbau- bzw. Betreibermodell in Halle kein „Standardprojekt“ darstellt. Für beide Unternehmen bedeutet der gewählte Weg Neuland und soll als Blaupause für weitere Projekte dienen.
Vor diesem Hintergrund ist es aus der gemeinsamen Sicht bemerkenswert, dass trotz pandemiebedingter Erschwernisse in den vergangenen zwei Jahren rund 180 km neue Glasfaserinfrastruktur weitestgehend im veranschlagten Kosten-rahmen und mit moderaten zeitlichen Verschiebungen errichtet werden konnte.

Die Unternehmen sind sich einig, dass die gemeinsame Umsetzung des Projektes der richtige Weg war, um einen Grundstein für den Glasfaserausbau in Halle zu legen und die Bürger zukünftig mit breitbandigen Internetanschlüssen versorgen zu können.

Weitere Infos auf dieser Homepage.

 

 

Telekom-Shop in Halle nimmt Anfragen nach neuen Anschlüssen auf

Glasfasernetz der hallewestfalen.net GmbH wird voraussichtlich Ende Juli an Netzpächter Telekom übergeben

Nur noch wenige Restarbeiten im Juli, dann kann die hallewestfalen.net GmbH das vom Bundesprogramm Breitbandausbau und vom NRW-Wirtschaftsministerium geförderte Glasfasernetz in den ländlichen Teilen Halles planmäßig an den Netzpächter Telekom übergeben. Für insgesamt 805 Gebäude im Kreisgebiet mit rund 1.200 Wohneinheiten kann dann bei der Telekom der Zugang zum schnellen Internet beauftragt werden. Anschlüsse für 300 weitere Gebäude sind bei der insgesamt 137 Kilometer langen Trasse vorsorglich mitverlegt worden, dürfen jedoch erst in einer späteren Ausbaustufe angeschlossen werden.

„Letzte Tiefbauarbeiten führen wir im Juli noch für eine 900 Meter lange Rohrstrecke im Bereich Kölkebecker Straße am Abzweig Tiegstraße bis Keimstraße durch“, berichtet Lothar Jung, von der Rodenberger BIB TECH GmbH, der die Bauarbeiten koordiniert. „Hier hat sich die Planung durch die Naturschutz-Vorgaben etwas verzögert.“ Das Teilstück gehöre zu einer rund 16 Kilometer langen Strecke, die die POP-Stationen in Kölkebeck und Künsebeck miteinander verbindet. „Wenn die letzten Rohre verlegt sind, werden anschließend auf der gesamten Strecke die letzten Kabel eingeblasen“, kündigt Jung an. Dieses Teilstück des Glasfasernetzes dient als redundante Ersatzleitungen, mit denen die Funktionssicherheit des Glasfasernetzes auch bei Störungen gewährleistet wird. „Über solche Redundanzstrecken kann das Signal bei Beschädigung einer Leitung oder anderen Störungen kurzfristig umgeleitet werden.“

Darüber hinaus sind im Juli noch vereinzelt Hauskabel und Anschlusspunkte zu montieren. „Das betrifft unter anderem Gebäude, zu denen wir bis jetzt noch keinen Zugang hatten“, erklärt Jung. Dafür gebe es die verschiedensten Gründe. „In einigen Häusern konnten wir niemanden erreichen, der uns hineinlässt, manche Gebäude sind gar nicht bewohnt oder durften wegen einer Corona-Quarantäne nicht betreten werden.“ Bei einem Gebäude stehe der Keller unter Wasser und müsse erst noch abgepumpt werden.

Das bestehende Telekom-Netz ist über die POP-Stationen in Halle Nord und Künsebeck mit dem Glasfasernetz der hallewestfalen.net GmbH verbunden. „Die erforderlichen Tiefbauarbeiten dafür sind inzwischen abgeschlossen“, berichtet Jung. Nun seien vom Netzpächter Telekom noch einige technische Probleme bei der Einspeisung des Signals zu beheben. „Unter anderem muss die Telekom in Hörste noch einen sogenannten Aktivschrank aufbauen. Der ist aber bisher noch nicht geliefert.“

„Die hallewestfalen.net wird das neue Glasfasernetz nach Abschluss der Arbeiten an den Netzpächter übergeben“, kündigt der Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH, Johannes Wiese, an. Bis dahin erfolge die Abnahme des gesamten Glasfasernetzes mit Messung und Kalibrierung der Datenleitungen. „Wir haben dann die passive Infrastruktur für den Betrieb des Glasfasernetzes bereitgestellt, die Aktivierung, also die Beleuchtung der Glasfasern liegt im Aufgabenbereich der Telekom“, betont Wiese. Die technischen Daten jeder einzelnen Glasfaserleitung seien der Telekom zur Verfügung gestellt worden, würden allerdings derzeit noch in den Systemen der Telekom erfasst. „Gebucht werden kann der neue Glasfaseranschluss bei der Telekom erst, wenn diese Daten verarbeitet sind“, so Wiese.

„Damit sich private und gewerbliche Interessenten fachkundig zu den technischen Anschlussmöglichkeiten und Tarifen beraten lassen können, haben wir in Zusammenarbeit mit Filialleiter Bram Liebrand, den Telekom-Partner Mobilpunkt GmbH am Ronchinplatz 3 in Halle (Tel: 05201 – 6626169 Email: halle@mobilpunkt.de) als Anlaufstelle eingerichtet. Dort liegen Informationsbroschüren zur Installation des Glasfaseranschlusses im Wohngebäude bereit und können Detailfragen geklärt werden.“ Die Kunden hätten außerdem die Möglichkeit, ihre persönlichen Daten für den Abschluss der Verträge zu hinterlegen, so dass die Buchung erfolgen kann, sobald die technischen Leitungsdaten im System erfasst sind. Gewerbliche Kunden können sich alternativ unter der Rufnummer 05201 / 97 177 – 206 oder per Email unter katrin.schmidt@hosysteme.de an Katrin Schmidt vom Bereich Business-Kunden bei ho.Systeme GmbH + Co. KG, Kreisstraße 10 in Halle wenden.

„Die hallewestfalen.net GmbH hat mit der Telekom im Rahmen des Pachtvertrages Mindestanforderungen für die Dienstleistungen der Telekom für Privatkunden vereinbart“, erklärt Wiese. Hier stehen allen Kunden eine Festnetz-Telefonflatrate für 41,59 Euro pro Monat und ein Internet-Flatrateprodukt mit mindestens 100 Mbit/s Download und 5 Mbit/s Upload zum Preis von monatlich 53,49 Euro zur Auswahl. Hinzu kommt eine einmalige Anschlussgebühr von 83,24 Euro. „Uns ist bewusst, wie wichtig ein schnelles Internet gerade in Pandemie-Zeiten ist“, betont er. „Gemeinsam mit der Telekom setzen wir alles daran, dass die neuen Anschlüsse so bald wie möglich gebucht werden können.“

Als 100-prozentige Tochter der Stadt Halle (Westf.) stellt die hallewestfalen.net GmbH in den – vorwiegend – ländlichen Bereichen Halles überall da maximal schnelles Internet bereit, wo die Bandbreite unter 30 Mbit/s liegt und private Anbieter aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren. Im Rahmen des Projekts werden auf einer Fläche von rund 52,7 Quadratkilometern etwa 820 Gebäude angeschlossen und damit insgesamt mehr als 1.200 Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Bereich mit schnellem Internet versorgt. Darüber hinaus richtet die hallewestfalen.net GmbH insgesamt 26 Anschlüsse für die Haller Bildungsinstitutionen ein. Bei weiteren 300 Gebäuden wird im Zuge der Bauarbeiten mit sogenannten „PassedBy-Anschlüssen“ ein nachträglicher Zugang zum Glasfasernetz ermöglicht. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (40 Prozent) gefördert. Zehn Prozent der Investitionen bringt die Stadt Halle (Westf.) ein.

Arbeite am Verlegen von GlasfaserkabelGlasfaser-Kabel aufgewickeltGlasfaser Verlegung  

Bis zu neun Kilometer Glasfaserkabel können von einer Stelle aus in die Rohranlagen eingeblasen werden.

 

Kölkebecker Straße  Straße KeimstraßeStraße Tiegstraße

Im Bereich Kölkebecker Straße am Abzweig Tiegstraße bis Keimstraße wird im Juli das letzte Teilstück der Trasse durch das Naturschutzgebiet gebaut.

Fotos: hallewestfalen.net GmbH / L. Jung