01.
Weiße-Flecken-Förderung in Halle (Westf.)
Im Rahmen der Weiße-Flecken-Förderung, die auf Gebiete mit einer Versorgung unter 30 Mbit/s abzielte, wurde Hallewestfalen.net umfangreiche Fördermittel bewilligt: Ursprünglich sagte der Bund rund 3,7 Mio. Euro zu, die im Verlauf der Ausschreibung auf 9.366.739 Euro erhöht wurden. Das Land NRW ergänzte zunächst knapp 3 Mio. Euro und stockte seinen Anteil zum Baubeginn auf 7.493.391 Euro auf. Die Stadt übernahm einen Eigenanteil von zehn Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 18.733.479 Euro, also 1.873.349 Euro.
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Zielsetzung: Privathaushalte, Unternehmen und Schulen in bislang unterversorgten Gebieten sollten mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen (FTTB/FTTH) versorgt werden.
02.
Nächster Schritt: Ausbau im Rahmen der Graue-Flecken-Förderung
Nach dem erfolgreichen Start der ersten Förderphase geht der Breitbandausbau in Halle (Westf.) in die nächste Runde:
Am 14. November 2024 erfolgte die Förderzusage für den weiteren Glasfaserausbau im Rahmen der Graue-Flecken-Förderung. In diesem Ausbauschritt erhalten weitere 1.432 Privathaushalte und 142 Gewerbebetriebe die Möglichkeit auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss.
Die geplanten Projektkosten belaufen sich auf voraussichtlich 14,2 Millionen Euro. Der Bund übernimmt davon 50 Prozent, während das Land Nordrhein-Westfalen eine Förderung von 30 Prozent in Aussicht stellt, die nach dem Bundesbescheid beantragt werden kann. Die restlichen 20 Prozent der Kosten trägt erneut die Stadt Halle (Westf.) selbst.
Mit dieser Förderung wird der Gigabitausbau konsequent weitergeführt.
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Zielsetzung: Ganz Halle (Westf.) flächendeckend mit zukunftssicherer digitaler Infrastruktur zu versorgen.
