Schnelles Internet für Halle: Ausschreibungsphase beginnt
Jetzt beginnt die europaweite Ausschreibung für ein sehnlichst erwartetes Bauprojekt: das Haller Glasfasernetz. Dieses wird – gefördert von Bund und Land – von der hallewestfalen.net GmbH, einer Tochter der Stadt Halle, voraussichtlich ab April kommenden Jahres realisiert.
Bis Ende 2020 sollen rund 750 Häuser und Firmen in den Haller Ortsteilen an ein rund 250 Kilometer langes Netz angeschlossen sein. Das rund 7 Mio. Euro teure Tiefbauprojekt wurde planerisch in fünf Auftragslose zerlegt, damit sich auch kleinere, eher regional tätige Firmen bewerben können. Für den Bau bleiben 21 Monate Zeit, Ziel ist die Fertigstellung Ende 2020.
Die Ausschreibung geschieht in zwei Schritten: Bis zum 20. Januar läuft ein Teilnahmewettbewerb, bei dem die Bewerber ihre Fähigkeit beweisen müssen. Dem schließt sich die eigentliche Ausschreibung an. Bis zum 28. Februar müssen die Teilnehmer ihre Angebote vorlegen. Bis Mitte März kommenden Jahres soll entschieden werden, welche Firmen die Aufträge erhalten. Frühester Baubeginn könnte dann Anfang April sein.
Aber nur, wenn alles gut läuft. Denn Halle ist im großen Teich des bundesweiten Breitbandausbaus ein eher kleiner Fisch. Auch ist die Zahl der Firmen, die Glasfasernetze bauen dürfen, eher übersichtlich. „Das Schlimmste wäre, wenn wir keine verwertbaren Angebote erhalten“, sagt Johannes Schwöppe von der hallewestfalen.net GmbH.

