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Das Wichtigste auf einem Blick

Allgemeine Fragen zum Glasfaserausbau:

Im Rahmen der Gigabit-Richtlinie werden Regionen in sogenannte „weiße“ und „graue“ Flecken“ eingeteilt. Diese Begriffe beschreiben, wie gut ein Gebiet aktuell mit schnellem Internet versorgt ist – und ob eine öffentliche Förderung für den Glasfaserausbau möglich ist.

Von „weißen Flecken“ spricht man in Regionen, in denen kein schnelles Internet verfügbar ist – also wo aktuell maximal 30 Mbit/s im Download erreicht werden. Diese Gebiete liegen oft im ländlichen Raum und sind wegen der großen Entfernungen und wenigen Haushalte für private Anbieter meist nicht wirtschaftlich erschließbar. Die Stadt Halle (Westf.) hat daher mit ihrer neugegründeten Tochtergesellschaft hallewestfalen.net GmbH an dem Gigabit-Förderprogramm teilgenommen und für alle Objekte, die im weißen Fleckengebiet liegen, ein Glasfasernetz gebaut und 2021 in Betrieb genommen.

„Graue Flecken“ sind Gebiete, in denen nur ein Anbieter Internetgeschwindigkeiten von zwischen 30 und unter 100 Mbit/s bereitstellt – und kein weiterer Ausbau in den nächsten Jahren vorgesehen ist. Auch hierzu gibt es mittlerweile ein Gigabitförderprogramm, welches durch die hallewestfalen.net GmbH derzeit genutzt wird, um die Objekte im grauen Fleckengebiet an das Glasfasernetz anzuschließen.

Hochleistungsfähige Breitbandnetze sind Basis und Treiber der Digitalisierung und damit für die Zukunftsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes oder eines Landes unverzichtbar. Dieses muss drei hohen Anforderungen entsprechen: Hohe Kapazität für hohe Datenmengen und viele Nutzer*innen parallel, eine breite Verfügbarkeit und eine geringe Latenz (kurzzeitige Unterbrechungen, die bestimmte Prozessanwendungen stören). Bei klassischen Telefonleitungen oder Koaxialkabeln, wie man sie beim Fernsehempfang nutzt, können sich mehrere parallel übertragende Signale gegenseitig stören. Ein Glasfasernetz ist weitestgehend frei von Störeinflüssen und benötigt nicht zuletzt für den Betrieb weniger Energie als z. B. ein Kupferkabelnetz. Zudem steigt das erforderliche Datenvolumen der Nutzer*innen von Jahr zu Jahr exorbitant und hierfür bietet die Glasfasertechnologie die erforderlichen Kapazitäten. Somit ist die Investition der hallewestfalen.net GmbH in das Glasfasernetz eine zukunftsweisende Entscheidung in eine fortschrittliche Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Halle (Westf.).  

Der Ausbau eines Glasfasernetztes ist sehr kostenintensiv. Weshalb die privaten Telekommunikationsunternehmen nur dort ein Glasfasernetz bauen, wo die wirtschaftlichen Gegebenheiten eine schnelle Amortisation erwarten lassen. Die Bundesregierung hat erkannt, dass durch diese Vorgehensweise der ländliche Raum mit schlechten Amortisationserwartungen von der Digitalisierung abgehängt wird. Aus diesem Grund gab es zunächst ein Gigabit-Förderprogramms für die Gebiete, in denen die Internetgeschwindigkeit am schlechtesten war. Dies war 2016 der Anlass für den Beginn des weißen Fleckenförderprogramm durch das Objekte mit einer Internetgeschwindigkeit von unter 30 Mbit/s kostenlos angeschlossen werden konnten. Im Jahr 2023 hat die Bundesregierung das Gigabit-Förderprogramm erweitert für Objekte bis 100 Mbit/s – das sogenannte grauen Fleckenförderprogramm. Auch für dieses Förderprogramm hat sich die hallewestfalen.net GmbH beworben und im Dezember 2024 eine Förderzusage erhalten.  

Die Telekom hat im Stadtgebiet von Halle (Westf.) den Glasfaserausbau eigenwirtschaftlich durchgeführt. Die hallewestfalen.net GmbH hat das äußere Randgebiet (weiße Flecken) bereits ausgebaut und mit dem nun geplanten Glasfasernetzausbau im grauen Fleckengebiet verfügen zukünftig alle Objekte in Halle (Westf.) über einen Glasfaseranschluss.

Gebaut wird nach dem sogenannten FTTB-Standard. FTTB ist die Abkürzung des englischen Begriffs „Fiber to the Building“ und steht dafür, dass das Glasfaserkabel bis ins Haus geführt wird. Für die Technik im Haus bleibt der*die Hauseigentümer*innen zuständig.

Beim anstehenden Ausbau der „grauen Flecken“ sind Internetanschlüsse mit einer Leistung von mindestens 300 Mbit/s im Download und mindestens 150 Mbit/s im Upload geplant.  

Die Betreiberin des bereits bestehenden Glasfasernetzes in den Haller Außenbereichen, die Telekom Deutschland GmbH, hat alle Informationen darüber, wie das schnelle Internet ins Haus kommt und wie es im Haus verteilt wird, in einer Broschüre zusammengefasst. Installationen sind mit leicht verständlichen Grafiken illustriert. Beschrieben ist auch, wer für welchen Teil der Anlage zuständig ist.

Broschüre „Ihr Glasfaser-Hausanschluss“ zum Herunterladen (PDF)

Niemand wird zu einem Glasfaseranschluss gezwungen. Sollten Eigentümer*innen einen Anschluss ablehnen, wird auch kein Anschluss verlegt. Bitte beachten Sie, dass ein leistungsfähiger Internetanschluss schon heute und gerade bei jungen Menschen entscheidend für die Wahl der nächsten Wohnadresse ist. Beachten Sie deshalb bitte: Ein nachträglich herzustellender Glasfaserhausanschluss nach Ablauf der Förderung kann nicht mehr kostenlos durchgeführt werden.

Auch in diesen Fällen ist eine kostenlose Herstellung eines Glasfaserhausanschlusses nicht mehr möglich. Welche Kosten anfallen, teilen wir Ihnen gerne individuell mit.

Nein. Die hallewestfalen.net GmbH wurde nur zum Zwecke des Baus eines Glasfaserkabel-Netzes gegründet. Das aktuelle Netz betreibt die Telekom Deutschland GmbH. Die Tarife finden sie auf der Telekom-Website. Da das Glasfasernetz öffentlich gefördert wurde, können aber auch andere Internetprovider das Glasfasernetz nutzen, wenn sie eine Netznutzung mit der Telekom vereinbart haben.

Der Betreiber für das sich aktuell im Ausbau befinden Graue Flecken Netz ist noch nicht bekannt. Wir werden den Betreiber bekanntgeben, sobald dieser feststeht.

Fragen, die Neukund*innen betreffen:

Der geplante Glasfaser-Hausanschluss ist für Eigentümer*innen kostenfrei. Voraussetzung dafür ist, dass Sie uns rechtzeitig einen unterzeichneten Grundstücksnutzungsvertrag übermitteln.
Diesen Vertrag können Sie ganz einfach an die hallewestfalen.net GmbH schicken oder online hochladen:

Grundstücksnutzungsvertrag (PDF)

Mit dem Vertrag erteilen Sie die Erlaubnis, Ihre Immobilie im Rahmen des Glasfaserausbaus anzuschließen – ohne zusätzliche Kosten für Sie. Falls Umbauarbeiten innerhalb Ihres Gebäudes erforderlich werden, müssen Sie die Kosten als Eigentümer*in selbst tragen.

Es werden alle Hauseigentümer*innen der unterversorgten Adressen persönlich von der hallewestfalen.net GmbH zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Falls Sie keine Einladung erhalten haben oder unsicher sind, können Sie ganz einfach selbst prüfen, ob Ihre Adresse förderfähig ist. Nutzen Sie dazu in Kürze das Planungstool. Dort erfahren Sie mit wenigen Klicks, ob Sie Anspruch auf einen kostenfreien, geförderten Glasfaseranschluss haben.

Die Stadt Halle (Westf.) darf aufgrund der aktuellen Rechtslage nur in den Gebieten, in denen kein weiterer Anbieter einen Breitbandanschluss anbieten kann, ein Glasfasernetz verlegen. Aufgrund einer Markterkundung, an der alle vor Ort tätigen Telekommunikationsunternehmen beteiligt wurden, sind die Objekte ermittelt worden, die über eine Internetgeschwindigkeit zwischen 30 bis 100 Mbit/s verfügen. Diese Objekte gelten als unterversorgt und dürfen kostenlos angeschlossen werden.

Sollten Sie der Auffassung sein, dass die Bedingungen bei Ihnen zutreffen, aber Ihre Adresse trotzdem nicht auf der Ausbauliste aufgeführt ist, nehmen Sie bitte Kontakt über unser Kontaktformular zu uns auf. Wir prüfen den Einzelfall gerne für Sie.

Wenn Ihre Adresse als förderfähig eingestuft wurde, können Sie den Glasfaseranschluss ganz einfach beantragen. Dazu füllen Sie zunächst den Grundstücksnutzungsvertrag aus und unterschreiben ihn. Dieser Vertrag ist notwendig, damit das ausführende Unternehmen Ihr Grundstück betreten und den Anschluss verlegen darf. Anschließend reichen Sie den unterschriebenen Vertrag bei der hallewestfalen.net GmbH ein – entweder per Post oder digital. Nach einer erfolgreichen Prüfung erhalten Sie Informationen zum weiteren Ablauf des Anschlusses.

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Halle (Westf.) befindet sich derzeit noch in der Vorbereitungsphase. Sobald ein konkreter Zeitplan für die Bauarbeiten feststeht, werden wir Sie rechtzeitig und umfassend informieren – zum Beispiel per Post, über unsere Website oder lokale Informationsveranstaltungen.

Derzeit steht der Netzbetreiber für das geplante Glasfasernetz im grauen Fleckenausbau noch nicht fest.

Ein Ratgeber für Bauherr*innen/Eigentümer*innen zur Vorbereitung für den Anschluss an das Glasfasernetz zum Download finden Sie hier: Hausinstallation Telekom Glasfasertechnik (PDF)

Fragen, die Bestandskund*innen betreffen :

Anlaufstelle für private und gewerbliche Kund*innen:
Telekom-Partner Mobilpunkt GmbH
Ronchinplatz 3
33790 Halle in Westfalen
Tel: 05201 / 6626169
E-Mail: halle@mobil-punkt.de

Ansprechpartnerin für gewerbliche Kunden:
Karin Schmidt
ho.Systeme GmbH + Co. KG
Kreisstraße 10
33790 Halle in Westfalen
Tel: 05201 / 97177 – 206
E-Mail: katrin.schmidt@hosysteme.de

Melden Sie sich sonst gerne über unser Kontaktformular. 

Das geförderte Glasfasernetz hallewestfalen.net wird von der Telekom Deutschland GmbH betrieben.

Damit stehen aktuell die Produkte und Tarife der Telekom zur Verfügung:


Da es sich um ein offenes, diskriminierungsfrei zugängliches Netz handelt, können auch weitere Anbieter ihre Produkte über dieses Netz anbieten. Bitte informieren Sie sich hierzu bei den einschlägigen Anbietern.

Das ASSIP-LeitungsInformationsZentrum (ALIZ) ermöglicht eine umfassende Recherche von Ver- und Entsorgungsleitungen, indem Ihre Bauanfrage mit einer sehr großen Schutzflächen-Datenbank abgeglichen wird. Auf der Website www.aliz.de erhalten Sie eine Leitungsauskunft.

Bei einer Beschädigung des Glasfaserkabels können Sie sich an die Telekom wenden. Auf der Website unter Kontakt www.telekom.de/kontakt können Störungen gemeldet werden.

Kontakt

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Das Glasfasernetzt der hallewestfalen.net GmbH wird von einem anderen Unternehmen betrieben. Deshalb kann man bei hallewestfalen.net keinen Internetanschluss ordern.

Bitte senden Sie uns jede andere Anfrage über unser Kontaktformular: