Informationsveranstaltung zum Glasfaserausbau

Ein Halle Westfalen Gebiet aus der Vogelperspektive

In Halle (Westf.) startet in Kürze der geförderte Glasfaserausbau der sogenannten „grauen Flecken“. Nachdem der Glasfaserausbau der „weißen Flecken“ bereits im Jahr 2021 erfolgreich abgeschlossen wurde, erhalten nun voraussichtlich weitere 1.400 Objekte die Möglichkeit auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Für etwa 300 weitere Objekte besteht derzeit noch Klärungsbedarf. Für diese Adressen wird im Sommer eine separate Informationsveranstaltung angeboten. Die betroffenen Haushalte werden hierzu rechtzeitig schriftlich eingeladen. Die anstehende Informationsveranstaltung richtet sich daher ausschließlich an die bereits informierten Adressen.

Die Objekte, die Anspruch auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss haben, verfügen derzeit über Internetanschlüsse mit Downloadgeschwindigkeiten kleiner 300 Mbit/s. Durch den geförderten Glasfaserausbau sollen diese Häuser künftig ebenfalls an das leistungsfähige Glasfasernetz der hallewestfalen.net GmbH angeschlossen werden. Die Planungen für den Ausbau werden derzeit vorbereitet. „Mit dem Glasfaserausbau der grauen Flecken treiben wir die digitale Infrastruktur in Halle (Westf.) weiter voran und schaffen eine zukunftssichere Internetversorgung für viele weitere Haushalte und Unternehmen“, erklären die beiden Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH Johannes Wiese und Björn Hüllbrock.

Um Eigentümerinnen und Eigentümer über das Projekt zu informieren, lädt die hallewestfalen.net GmbH zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein.

Diese findet statt am

Donnerstag, 23. April 2026, um 18:00 Uhr
im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule Masch
Wasserwerkstraße 1, 33790 Halle (Westf.)

Bei der Veranstaltung werden der geplante Ablauf der Bauarbeiten und der Zeitplan vorgestellt. Außerdem erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer Informationen zum Anschluss ihrer Gebäude und zum erforderlichen Grundstücksnutzungsvertrag.

Der Glasfaserausbau der sogenannten „grauen Flecken“ wird durch Bund, Land und die Stadt Halle (Westf.) gefördert und finanziert, sodass für Eigentümerinnen und Eigentümer keine Kosten für den Glasfaseranschluss entstehen.

Weitere Informationen zum Glasfaserausbau in Halle (Westf.) finden Interessierte unter www.hallewestfalen.net.

Hintergrund

Die hallewestfalen.net GmbH wurde als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt Halle (Westf.) im Herbst 2016 mit dem Auftrag, einen zeitnahen Zugang zu maximal schnellem Internet zu ermöglichen, gegründet. Zunächst wurden die sogenannten „weiße Flecken“ (Datenrate unter 30 Mbit/s) im Haller Stadtgebiet an ein Glasfasernetz angeschlossen. Das betraf jene Bereiche, in denen die privaten Anbieter wie Telekom, BiTEL, Unitymedia oder andere aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren wollten. Im aktuellen Projekt erschließt hallewestfalen.net die sogenannten „grauen Flecken“. Dabei handelt es sich um Häuser, in denen zwar bereits ein Netzbetreiber aktiv ist, die aktuellen Datenraten jedoch nur kleiner 300 Mbit/s im Download liegen. Das betrifft voraussichtlich 1.400 Objekte, die Anspruch auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss haben. 

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (30 Prozent) gefördert. 20 Prozent der Investitionen wird die Stadt Halle (Westf.) einbringen.

Die Politik und die Verwaltung wollen mit dieser Initiative die Infrastruktur in der Stadt Halle (Westf.) zukunftsfähig machen. Ziel ist es, auch den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Betrieben auf dem Land zu ermöglichen, künftig von zu Hause aus zu arbeiten oder anspruchsvolle Webapplikationen zu nutzen. Als kommunales Unternehmen fokussiert sich hallewestfalen.net auf den Aufbau der passiven Glasfaserinfrastruktur. Es übernimmt Planung, Leitungsnetz- und Stationsbau. Die aktive Netznutzung und Bereitstellung von Tarifen erfolgt durch den beauftragen Pächter.

Hier finden Sie die Präsentation der Veranstaltung zum Download

Logos der Förderinstitutionen: Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit Hinweis auf die Bundesförderung Breitband, aconium Projektträger sowie Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit Landeswappen.

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