Frist für Grundstücksnutzungsverträge bis zum 21. Juni verlängert

Ein Halle Westfalen Gebiet aus der Vogelperspektive

Die hallewestfalen.net GmbH verlängert die Frist zur Einreichung der Grundstücksnutzungsverträge für den geförderten Glasfaserausbau der sogenannten „grauen Flecken“ letztmalig bis zum 21. Juni 2026.

Grund für die Fristverlängerung ist die außerordentlich hohe Resonanz der Eigentümerinnen und Eigentümer. Bereits jetzt sind 1.281 Grundstücksnutzungsverträge von 1.400 möglichen bei hallewestfalen.net eingegangen.

„Die große Beteiligung von über 90 % zeigt, wie hoch das Interesse an einer zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur in Halle (Westf.) ist. Da uns auch in den vergangenen Tagen noch zahlreiche Verträge erreicht haben und weitere Rückmeldungen angekündigt wurden, haben wir uns entschieden, die Frist bis zum 21. Juni zu verlängern“, erklären die Geschäftsführer der hallewestfalen.net GmbH, Johannes Wiese und Björn Hüllbrock.

Mit im Förderprojekt sind aktuell 1.400 Objekte im Haller Stadtgebiet förderfähig und können einen kostenlosen Glasfaseranschluss erhalten.

Für die Eigentümerinnen und Eigentümer entstehen im Rahmen des Förderprogramms keine Kosten für den Glasfaseranschluss. Voraussetzung für die Anbindung ist jedoch die rechtzeitige Rücksendung des Grundstücksnutzungsvertrags.

Die hallewestfalen.net GmbH bittet daher alle Eigentümerinnen und Eigentümer, die noch einen kostenlosen Glasfaseranschluss in Anspruch nehmen möchten, den erforderlichen Grundstücksnutzungsvertrag bis spätestens zum 21. Juni 2026 abzuschließen. Dies kann bequem online über das Planertool auf der Website www.hallewestfalen.net erfolgen. Dort finden Interessierte zudem weitere Informationen rund um das Ausbauprojekt.

Darüber hinaus gibt es noch weitere 300 Objekte, bei der sich die hallewestfalen.de GmbH noch in der Klärung mit dem Fördermittelgeber befindet. Für die Eigentümer dieser Objekte wird es eine Informationsveranstaltung geben, sobald eine verbindliche Förderzu- oder -absage vorliegt.

Hintergrund

Die hallewestfalen.net GmbH wurde als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt Halle (Westf.) im Herbst 2016 mit dem Auftrag, einen zeitnahen Zugang zu maximal schnellem Internet zu ermöglichen, gegründet. Zunächst wurden die sogenannten „weiße Flecken“ (Datenrate unter 30 Mbit/s) im Haller Stadtgebiet an ein Glasfasernetz angeschlossen. Das betraf jene Bereiche, in denen die privaten Anbieter wie Telekom, BiTEL, Unitymedia oder andere aus wirtschaftlichen Gründen nicht in den Ausbau der Technik investieren wollten. Im aktuellen Projekt erschließt hallewestfalen.net die sogenannten „grauen Flecken“. Dabei handelt es sich um Objekte, in denen zwar bereits ein Netzbetreiber aktiv ist, die aktuellen Datenraten jedoch kleiner 300 Mbit/s im Download liegen. Das betrifft voraussichtlich 1.400 Objekte, die Anspruch auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss haben. 

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitbandausbau durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (50 Prozent) und das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (30 Prozent) gefördert. 20 Prozent der Investitionen wird die Stadt Halle (Westf.) einbringen.

Die Politik und die Verwaltung wollen mit dieser Initiative die Infrastruktur in der Stadt Halle (Westf.) zukunftsfähig machen. Ziel ist es, auch den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Betrieben auf dem Land zu ermöglichen, künftig von zu Hause aus zu arbeiten oder anspruchsvolle Webapplikationen zu nutzen. Als kommunales Unternehmen fokussiert sich hallewestfalen.net auf den Aufbau der passiven Glasfaserinfrastruktur. Es übernimmt Planung, Leitungsnetz- und Stationsbau. Die aktive Netznutzung und Bereitstellung von Tarifen erfolgt durch den beauftragen Pächter.

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